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Gartenarbeit als Therapie

Tübingen, Deutschland

Gartenarbeit als Therapie

Tübingen, Deutschland

Graben, hacken, sähen und ernten: im Gartenprojekt der Aidshilfe in der Tübinger Weststadt wird kräftig gearbeitet. HIV-positive Frauen und Männer mit Suchthintergrund und anderen psychischen Belastungen, finden dort eine sinnvolle Tagesstruktur.

B. Ströbele von Aidshilfe Tübingen-Reutlingen e.V.  | 
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Über das Projekt

 
Wunderschön an der Ammer gelegen bewirtschaften Klientinnen und Klienten der Aidshilfe in der Tübinger Weststadt ein etwa sieben Ar großes Gartengrundstück. Vom Frühjahr bis in die späten Herbstmonate hinein wird dort gegraben, gesäht und gepflanzt, gebaut, geerntet und gemeinsam gegrillt. So werden dort Gemüsesorten wie Tomaten, Salate, Zuccini, Paprika, aber auch Beeren und Blumen angebaut. Dieses Gartenprojekt mit großem therapeutischem Effekt ist vor allem für psychisch kranke und HIV-positive Frauen und Männer gedacht. Einige dieser Leute haben eine Suchtgeschichte und sind in Substitutionsbehandlung. Sie arbeiten gemeinsam mit HIV-positiven Geflüchteten und mit ehrenamtlich Aktiven der Aidshilfe in dem Garten. Für einige dieser Leute bietet das Gartenprojekt eine sinnvolle Beschäftigung und sorgt für eine Tagesstruktur. 
 
Auch sind die positiven Auswirkungen, die durch diese sehr ursprünglichen Erfahrungen  im Garten entstehen, vielfältig: das körperliche Arbeiten in der Natur schafft große Zufriedenheit und innere Ausgeglichenheit, die Stimmung ist meist sehr wohlwollend. Beim gemeinsamen Gärtnern entwickeln sich oft interessante Gespräche, und dieser Austausch zwischen den Betroffenen ist sehr wertvoll und wichtig. Gerade in der Drogenszene kreisen viele Leute häufig sehr um sich selbst und können anderen kaum zuhören, dadurch ist der Bedarf an interessierten Gesprächspartner*innen besonders groß. 
 
Ein weiterer Vorteil der Gartenarbeit ist, dass es für alle Klient*innen  passende Tätigkeiten gibt, unabhängig von der körperlichen Belastbarkeit, Vorerfahrungen oder sonstigen Voraussetzungen – es kann einfach jede*r mitmachen. Zudem ist das Grundstück sehr gut erreichbar und groß genug, um vielen eigenen Gestaltungsideen Raum zu lassen.  

Die Spendengelder werden für Pflanzen, Erde, kleine Geräte, Steine etc. verwendet. Außerdem ist noch im Herbst ein Workshop zum Thema Heilplanzen geplant. 
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020

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