Seit April 2015 sind im Jemen Zehntausende Kinder verhungert
Bis zu 85.000 Kinder unter fünf Jahren sind seit Kriegsbeginn im Jemen an den Folgen von Hunger gestorben. Dies zeigt unsere aktuelle Analysen, die auf UN-Daten zu Sterblichkeitsraten von schwer mangelernährten Kindern beruhen. 
Die kleine Elham* ist acht Monate alt und leidet unter akuter Mangelernährung. Sie wurde von Save the Children Teams in einer Gesundheitsstation behandelt und bekommt nun Spezialnahrung. Dank der Behandlung geht es ihr wieder besser.
Unser Länderdirektor von Save the Children Jemen, Tamer Kirolos betont: „Es ist entsetzlich, dass 85.000 Kinder seit Kriegsbeginn im Jemen verhungert sind. Unzählige sind durch Bomben und Kugeln gestorben, aber noch mehr sind schlichtweg verhungert. Dies ist umso trauriger, weil diese Todesfälle komplett zu vermeiden gewesen wären.“
14 Millionen Menschen im Jemen stehen zudem am Rande einer Hungersnot. Seit der Blockade der saudi-arabisch geführten Koalition hat sich die ohnehin prekäre Situation dramatisch verschlechtert. Dadurch sind über den Hafen von Hodeidah jeden Monat 55 Tonnen weniger Nahrungsmittel ins Land gekommen, mit denen knapp 4,4 Millionen Menschen, darunter 2,2 Millionen Kinder, einen Monat lang ernährt werden könnten.
Eure Hilfe kommt an
Trotz der schwierigen Lage konnte Save the Children seit Beginn der Krise 140.000 Kinder mit Lebensmitteln versorgen und mehr als 78.000 Kinder wegen Unterernährung behandeln. Vielen Dank, dass ihr uns dies mit euren Spenden ermöglicht!