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Ausbildung statt Abschiebung - Hilfe für Afghanen in Not

Tausende junge Geflüchtete mit bayrischem Schulabschluss dürfen trotz Lehrstellenüberschuss und Fachkräftemangel in Bayern keine Berufsausbildung beginnen. Manche werden sogar trotz vorhandener Lehrstelle abgeschoben. Helfen wir ihnen!

D. Ofner von Freund statt fremd e.V. BambergNachricht schreiben

Tausende junge Geflüchtete mit bayrischem Schulabschluss dürfen seit  letztem Jahr keine Berufsausbildung beginnen. Manche werden sogar trotz  vorhandener Lehrstelle abgeschoben.
Mit unserer Spendenaktion wollen wir Menschen helfen, notwendige Nachweise über ihre Identität erbringen zu können. Außerdem wollen wir nach Afghanistan abgeschobene Menschen in Afghanistan finanziell unterstützen und ihnen ggfs. bei der Beantragung eines Ausbildungsvisums helfen. 
 
Zwei Beispiele
Ahmad, ein Afghane, der wie viele Afghanen aus dem Iran nach Deutschland gekommen ist, lebt seit drei Jahren in Bayern. Er hat seinen Quali und eine Altenpflegehelfer-Ausbildung als einer der Klassenbesten absolviert. Jetzt darf er keine Altenpflege-Ausbildung beginnen, obwohl er 5 Ausbildungsverträge vorweisen kann und dringend Pfleger gesucht werden. Wie kommt es dazu? Weil die Ausländerbehörde sagt, er habe seine Identität nicht ausreichend geklärt. Er selbst sagt: "Ich habe alles versucht. Aber meine Familie ist vor vielen Jahren in den Iran geflohen und kann mir nicht helfen. Ich muss Anwälte in Afghanistan beauftragen, die mir helfen, die Dokumente zu besorgen. Sie verlangen einen Vorschuss von mind. 500 Euro. Dieses Geld kann ich frühestens in 5 Monaten sparen.“ In dieser Zeit droht Ahmad die Abschiebung – mit der Begründung: er würde eine Mitwirkung an seiner Identitätsklärung verweigern. 
Ali, ein anderer Afghane, wurde trotz vorhandener Lehrstelle von Bamberg nach Kabul abgeschoben. Mit 35 Dollar, die er dort von den Behörden bekommen hat, soll er sich nun ein neues Leben aufbauen. 

Was heißt das konkret? 
Im Fall von Ahmad würden wir ihn mit einem finanziellen Beitrag bei der Beschaffung seiner Papiere unterstützen. Das verringert sein Risiko abgeschoben zu werden und erhöht seine Chance, eine Ausbildung beginnen zu dürfen.
Ali und anderen abgeschobenen Afghanen wollen wir durch die Finanzierung von Ernährung, Wohnung und ggfs. Beantragung eines Ausbildungsvisums helfen, wieder neue Hoffnung zu fassen und eine Perspektive für ihr Leben zu entwickeln. 
Damit das Projekt ein Erfolg wird, brauchen wir eure Unterstützung.  

Eine ausführlichere Problembeschreibung findet Ihr hier. Dort findet ihr auch Informationen zum Filmprojekt #willkommen. Der Film #willkommen ist durch die Arbeit und Energie einiger junger Menschen entstanden, die genau das o.g. Problem haben. Sie würden gerne eine Ausbildung beginnen, müssen jedoch täglich bangen, ob diese genehmigt wird und ihre Dokumente rechtzeitig ankommen. Manche sind inzwischen aus Deutschland geflohen, wurden krank oder sind abgeschoben worden.