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Beendet Ein Bus für die Fahrende Klinik, Bolivien - Jetzt spenden und Leben retten!

Ein eigener Bus hilft den ehrenamtlichen Ärzt*innen und Helfer*innen, ihre Fahrten unabhängiger zu planen und öfter durchzuführen. Mehr Bolivianer*innen erhalten dadurch Zugang zu medizinischer und lebensrettender Versorgung!

S. Huber von INGEAR - Initiative gegen Armut e. V.Nachricht schreiben

Mit deiner Spende an INGEAR unterstützt du die Fahrende Klinik dabei, mehr Bolivianer*innen Zugang zu medizinischer Versorgung zu verschaffen!

Zur Unterstützung der Fahrenden Kliniken wird über INGEAR ein Bus teilfinanziert, damit die ehrenamtlichen Ärzt*innen und Helfer*innen zukünftig unabhängiger planen und Fahrten wesentlich öfter durchführen können. Ein eigener Bus bringt viele Vorteile: Erstens entfallen die Mietkosten für einen Fremdbus. Zweitens verkürzt sich die Vorbereitungszeit erheblich, da nicht für jede Fahrt ein kompletter Innenumbau bzw. eine Neuorganisation der medizinischen Gerätschaften stattfinden muss. Und letztlich kann der Platz für ausreichend medizinisches Personal und Freiwillige zuverlässig sichergestellt und damit nachhaltiger geplant werden. 

Über das Projekt 

Das Bolivianische Gesundheitssystem basiert auf freiwilligen Versicherungen, deren Kosten nur die Mittel- und Oberschicht tragen kann. Die breite Mehrheit der Bevölkerung muss im Krankheitsfall selbst für die Behandlungskosten aufkommen, was den finanziellen Ruin der ganzen Familie bedeuten kann. Ausbildungsabbruch, Kinderarbeit, Prostitution und Kriminalität sind häufig die Folge. Zudem sind in dem riesigen Land viele Dörfer mehrstündige Reisen von der nächsten Krankenstation entfernt, so dass ein Besuch bei Ärzt*innen häufig nicht oder zu spät unternommen wird. 

Die Fahrende Klinik wird seit einigen Jahren durch die Organisation Medfund, einer Gruppe junger Bolivianer*innen unternommen: https://www.medfund.online/ 
Medfund hat es sich zum Ziel gesetzt, die Missstände in der medizinischen Versorgung zu verringern und Menschen zu Medikation und Behandlung zu verhelfen, denen diese auf Grund ihres Wohnorts und/oder ihrer finanziellen Situation verwehrt bleibt. Dies geschieht zum einen durch das Sammeln von Spenden für konkrete Patient*innen, zum anderen durch die aufsuchende Hilfe durch die Fahrende Klinik. 

Das Pilotprojekt startete mit einem fünfköpfigen Team aus Ärzt*innen und Projektleiter*innen. Mittlerweile machen sich mehrmals jährlich bis zu 30 Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen, Pfleger*innen und Freiwillige Helfer*innen zu teilweise 36- stündigen Busfahrten auf, um ihre Fachkenntnisse über mehrere Tage kostenlos denjenigen anzubieten, die sie benötigen. Besucht werden Dörfer, die zentral in einer Region gelegen sind, die über kein Krankenhaus verfügt, sodass möglichst viele Patient*innen aus dem Umkreis von der Hilfe profitieren können. Die Menschen erhalten Präventionsangebote wie Hygiene-Schulungen oder Zahnpflege-Workshops und medizinische Behandlung von akuten Krankheiten und Verletzungen.