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„Chicken Project - pick your chance!"

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Als Folge des Klimawandels sind weite Teile Tansanias einer Dürre ausgesetzt. Dadurch sind gerade die Menschen in den Dörfern von Hungersnöten bedroht. Wir wollen mit Eurer Hilfe die Lebensbedingungen dieser Menschen verbessern.

J. Stahlhut von "Waldritter e.V."Nachricht schreiben

In der ländlichen Region Iringa im Zentrum Tansanias erwirtschaftet ein Großteil der Bewohner seinen Lebensunterhalt aus landwirtschaftlicher Tätigkeit, wie Mais-, Kartoffel- und Bohnenanbau, sowie Tierhaltung für den Eigenbedarf. Dennoch leben viele Menschen in Armut. Klimawandel, Umweltzerstörung und landwirtschaftlicher Raubbau haben weite Teile des Landes nachhaltig geschädigt und unfruchtbar gemacht.

Die traditionellen landwirtschaftlichen Methoden reichen nicht mehr aus, um genügend Erträge zu erhalten. Obwohl die tansanische Regierung bemüht ist, die Landwirtschaft auf vielfältige Art und Weise zu fördern, ist ihr dies wegen der zahlreichen Herausforderungen immer noch nicht zufriedenstellend gelungen. Insbesondere der Klimawandel ist ein großes Problem für die landwirtschaftlichen Aktivitäten. Oft gibt es nicht genug Niederschläge, um die Felder zu bewässern, was besonders im letzten Jahr zu schlechten Ernten und Hungersnöten geführt hat.

Wir wollen diesem Problem begegnen, indem Trainings angeboten werden, um den Bewohnern der ländlichen Regionen effektivere Landwirtschaft mit höheren Erträgen zu vermitteln. Diese Trainingseinheiten werden durchgeführt von SICO (= Simama Community Organization). SICO ist ein Bildungsträger vor Ort und nutzt bevorzugt die Gruppenarbeit als Methode, um den Wissensaustausch untereinander anzuregen und die Gemeinschaft zu stärken. Beobachtungen in ausgewählten Dörfern haben gezeigt, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, die prekäre Einkommenssituation auf dem Land zu verbessern. Ein Beispiel hierfür ist die Erhöhung der Effizienz in der Geflügelzucht, Feldarbeit und Schweinehaltung.

Die Fachkräfte von SICO haben das „Chicken Project“ als Startprojekt für die Bildungsarbeit auf dem Land ausgewählt und mit zwei Gruppen in den Orten Kaning’ombe und Lyamgungwe erste vielversprechende Pilotveranstaltungen gestartet.

Nach einer dreitägigen Bildungsveranstaltung, in der die Dorfbewohner über die effektive und artgerechte Haltung von Geflügel unterrichtet werden, werden von den Trainern die aktiven Gruppenmitglieder ausgewählt, um mit dem praktischen Projekt zu beginnen. Gemeinsam werden Ställe für die Hühnerzucht gebaut und SICO wird ihnen ein Startpaket von fünfzig Küken und eine Versorgungsgrundausstattung zur Verfügung stellen. Die Trainer werden die Gruppen regelmäßig besuchen und ihnen beratend zur Seite stehen. Sobald die erste Generation Hühner aufgezogen wurde und diese selbst Küken produzieren, können diese an weitere Mitglieder der Gruppe verteilt werden. Das Projekt wird das Leben der Teilnehmer grundlegend verändern, indem es ihre Lebensstandards durch höhere Erträge verbessert. So werden sie ihre Unterkunft und das Schulgeld für ihre Kinder finanzieren können. Die Bekämpfung der Armut wird den Bildungsstandard heben und als Nebeneffekt die häusliche Gewalt reduzieren.

Alle Aktivitäten werden von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt, begleitet und evaluiert. Die Evaluation geschieht mindestens dreimal pro Monat, um die Erreichung der Projektziele zu gewährleisten.

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