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Kampagne gegen sexualisierte Gewalt!

Trier, Deutschland

Kampagne gegen sexualisierte Gewalt!

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Sexualisierte Gewalt gegen Frauen muss aufhören! Unsere Kampagne soll sie aufdecken, klar Stellung beziehen und informieren. Geplant sind gut sichtbare Aktionen im Stadtgebiet Trier und in den sozialen Medien.

Judith V. von Frauennotruf - Beratung und UnterstützungNachricht schreiben

Wenn man Frauen fragt, ob sie schon mal einen Übergriff erlebt haben, können erschreckend viele von entsprechenden Erlebnissen berichten (Beispiel: #metoo). Laut einer Studie des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend haben 40% der in Deutschland lebenden Frauen seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt.
Für viele Frauen gehört auch der eigene Schutz vor Übergriffen zum Alltag, zum Beispiel durch das Pfefferspray in der Handtasche oder den Vorsatz, nie nachts allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.
Wir finden, die Übergriffe und damit die Angst davor müssen aufhören! Frauen sollten sich frei in Bars, an U-Bahnhöfen und einfach auf der Straße bewegen können ohne blöd angemacht zu werden. Egal was sie anhaben, egal ob sie betrunken sind, egal ob sie sich vielleicht davor auf ein Gespräch eingelassen haben... Es gibt keine Entschuldigung für sexualisierte Gewalt.
Unsere Kampagne soll genau das vermitteln: Sexualisierte Gewalt ist nie okay. Sie sollte nicht normal sein. Deshalb decken wir sie auf, laut und bunt! Geplant sind gut sichtbare Aktionen im Stadtgebiet Trier, die wachrütteln. Zum Beispiel wird eine Flotte Müllwägen unsere Plakate ausfahren!
Dazu planen wir eine Social Media Kampagne, denn wir wollen auch möglichst niedrigschwellig informieren, damit viele Leute die Möglichkeit haben sich mit dem Thema auseinander zu setzen.
Wichtig ist uns auch, dass Betroffene sehen dass es uns gibt. Dass sie sich Hilfe und Unterstützung holen können. Dass sie nicht allein sind und das auch nicht allein schaffen müssen.
Um das alles auf die Beine zu stellen, brauchen wir noch etwas Unterstützung. Gemeinsam können wir etwas gegen Sexualisierte Gewalt tun!




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