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Beendet Gedenkort am Johanneum Homburg für Betroffene sexualisierter Gewalt

Homburg/Saar, Deutschland

Beendet Gedenkort am Johanneum Homburg für Betroffene sexualisierter Gewalt

Homburg/Saar, Deutschland

ERINNERUNG IST EINE FORM DER BEGEGNUNG. Wir gestalten einen Gedenkort für unsere ehemaligen Mitschüler des Gymnasiums Johanneum, die in den 70er und 80er Jahren, von Patres sexuell missbraucht worden sind. Hilf mit, gestalte aktiv!

m. hackert von GEDENKORT Josephstrasse e.V. | 
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Über das Projekt

EIN GEDENKORT FÜR BETROFFENE VON SEXUELLEN ÜBERGRIFFEN
AM GYMNASIUMS JOHANNEUM HOMBURG/SAAR

 
Am katholischen Privatgymnasiums Johanneum in Homburg/Saar gab es vorallem in den 70er bis Ende der 80er Jahre, aber auch noch über das Jahr 2000 hinaus sexuelle Übergriffe gegen Internatsschüler und andere Minderjährige. Gemeinsame Aufarbeitungsversuche scheiterten, viele Fälle sind bis heute nicht an die Öffentlichkeit gekommen.
 Einiges ist seitdem geschehen: Aufarbeitungsversuche, Runde Tische, Berichterstattung, Präventionskonzepte, Sozialarbeit. Gesellschaftlich sind die Bedingungen über sexualisierte Gewalt zu sprechen besser geworden. Und dennoch: Das Thema verunsichert. Reden darüber ist ungewohnt und unangenehm. Scham und Schuldgefühle breiten sich schnell aus und ebenso Abwehr dagegen. 
 
Das Resultat: Schweigen. Und: Unsichtbarkeit der Betroffenen wie der Täter. 
 
UNSERE IDEE:
Ein Gedenkort am Johanneum, der genau diesen Teufelskreis durchbricht.  
  • Darüber sprechen lernen. 
  • Anerkennen - als Teil der Geschichte dieses Ortes. 
  • Lebendiges, begreifbares Erinnern jenseits von Schuldzuweisungen. 
  • Zeitgemäße Prävention. 
  • ein aktiver Ansatz weit über die Schule hinaus
 
KONKRET: 
Wir wollen dem Schweigen und Abwiegeln ein Ende bereiten und uns für eine Kultur der Anerkennung einsetzen. Der Initiativkreis ‚Gedenkort am Johanneum‘ schenkt der Schule ein Sitzmöbel für den Aussenbereich. Darauf wird ein Text zu lesen sein, der in einem gemeinsamen Prozess entsteht und verschiedene Perspektiven sichtbar machen wird. 
Am 21. September wird das Sitzmöbel der Schule in der grossen Pause feierlich überreicht. Es wird den Anfang einer Sitzgruppe bilden. Andere Stifter/Innen werden folgen. Das Bistum? Die Schule? Der Orden?
 
 Um dies in der Kürze der Zeit durchführen zu können, brauchen wir Eure Unterstützung! 
  • Unterstützt uns mit einer Spende.
  • Sprecht darüber mit Freundinnen und Freunden. Fragt am Johanneum nach.
  • Teilt unsere facebook Seite https://www.facebook.com/gedenkortjohanneum/.
  • Komm zur feierlichen Eröffnung des Gedenkortes am 21.September
  • Setze dich mit uns per e-mail in Verbindung, wenn du Fragen hast

Was passiert mit meiner Spende: 
  • Workshopvorbereitung und -durchführung
  • Fertigstellung des Sitzmöbels, Transport und Beschriftung
  • Organisatorische Vorbereitungen rund um das Thema Gedenkstätte
  • Fahrtkosten initiativ Betroffener
  • Betreuung, Pflege, Nachbereitung

Wir hoffen darauf, dass der Ort von vielen genutzt wird, um über die Menschen nachzudenken, denen es im Moment nicht möglich ist, sich als Ehemalige auf die Schule zu beziehen. Darüber nachzudenken, was eine Kultur des Wegschauens, Verharmlosens und Verschweigens mit den Betroffenen und einer Gesellschaft macht.
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020