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Beendet Aufstehen gegen Rassismus Festival

Ein Projekt von Uelzen bleibt bunt e.V.
in Uelzen, Deutschland

Die Lüneburger Heide ist eine Hochburg der rechten Szene in Norddeutschland. Identitäre Bewegung, völkische Siedler*innen und Rechtspopulist*innen sind hier aktiv. Deshalb wollen wir ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit setzen.

J. Blankenburg
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Über das Projekt

Hass und Hetze gegen Menschen aufgrund ihrer Herkun, Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion hat in Deutschland derzeit Hochkultur. Rechtspopulist*innen schüren diesen Hass noch weiter, schwingen offen Naziparolen und fischen damit am rechten Rand unserer Gesellschaft. 

Die Lüneburger Heide ist eine Hochburg der rechten Szene in Norddeutschland. Zum einen leben bei uns die sogenannten „völkischen Siedler*innen“, welche ein völkisch verklärtes Weltbild vertreten, nach aus der Zeit des Nationalsozialismus bekannten Traditionen leben und das gesellschaftliche Zusammenleben in unserer strukturschwachen Region zu unterwandern versuchen. Zum anderen hat die Identitäre Bewegung, welche in der letzten Zeit öfters durch volksverhetzende Aktionen und Verbindungen ins rechtsextreme Lager aufgefallen ist, hier ihre „Zentrale“ in Norddeutschland.

Gemeinsam wollen wir aufstehen gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Deswegen organisieren wir in diesem Jahr zum nun bereits dritten Mal das Aufstehen gegen Rassismus Festival. 

Am 25. August verwandelt sich der Uelzener Herzogenplatz in ein Festivalgelände. Auf der Bühne spielen Bands und drumherum stellen sich Vereine, Initiativen und Verbände vor und laden zum Mitmachen ein.

Die Organisation einer solchen Veranstaltung ist nicht nur mit viel Zeit- und Nervenaufwand, sondern auch einer finanziellen Belastung verbunden. Eine Bühne, die Gagen der Künstler*innen, GEMA, Versicherung... Um dies alles bezahlen zu können, brauchen wir deine Unterstützung.