Netzwerk gegen Genitalverstümmelung

Ein Hilfsprojekt von „Weltfriedensdienst e.V.“ (Helge S.) in Bissau, Guinea-Bissau

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Helge S. (verantwortlich)

Helge S.
Was verharmlosend als Beschneidung bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Verstümmelung der weiblichen Genitalien. Als Teil der Initiationsriten markiert diese Praxis in über 30 Ländern den Übergang des Kindes zur Frau. Erst mit dem so verstandenen »Erwachsenwerden« erlangen die Mädchen Anspruch auf Status und Privilegien eines vollwertigen Gemeinschaftsmitglieds. Der Eingriff wird ohne Narkose und meist unter unvorstellbaren hygienischen Bedingungen an Mädchen und Frauen vorgenommen. Er hat schwerste gesundheitliche, seelische und soziale Folgen – lebenslänglich.
DJINOPI, ein lokales Netzwerk von fünf Frauen- und Jugendorganisationen, hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Mädchen vor dem blutigen Ritual zu schützen. Gearbeitet wird in Pilotdörfern mit 1.500 gefährdeten Mädchen und deren Familien, mit islamischen Geistlichen, Lehrern, Dorfchefs und Gesundheitspersonal.
VertreterInnen von DJINOPI besuchen die Dörfer, diskutieren mit den Meinungsführern und halten Dorfversammlungen ab. So werden Dorfgemeinschaften zur Abkehr von der blutigen Praxis bewegt.
In einem Vorläuferprojekt mit der lokalen Partnerorganisation Sinim Mira Nasseque gab es bereits erste Erfolge.

Weiter informieren:

Ort: Bissau, Guinea-Bissau

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  • Arbeitsgruppe des Netzwerkes

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  • Vorbereitungsworkshop von Animateuren des Projektes

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  • Zeremonielle Übergabe der Messer durch die Beschneiderinnen

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  • Zeremonielle Übergabe der Messer durch die Beschneiderinnen.

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  • An die Beschneiderinnen wird die Bitte gerichtet, ihre Beschneidungsmesser abzugeben.

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  • Szenenbild vom Fest des fanado alternativo

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  • Mädchen mit Diplom

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  • Mädchen erhalten ihre Diplome für einen erfolgreichen Abschluss des unblutigen Initiationsritus

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  • Mädchen bei einem fanado alternativo

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  • Szene von einem fanado alternativo - entsprechend der Tradition wird eine Initiations-zeremonie unter Teilhabe der Dorfgemeinschaft veranstaltet -ohne Beschneidung.

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  • Logo des Netzwerkes gegen Genitalverstümmelung

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  • Ein Mädchen auf dem Weg zur Beschneidung

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  • Beschneidungsmesser; der Eingriff erfolgt ohne Narkose und meist unter unvorstellbaren Hygienischen Bedingungen

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