Netzwerk gegen Genitalverstümmelung

Ein Hilfsprojekt von „Weltfriedensdienst e.V.“ (Helge S.) in Bissau, Guinea-Bissau

46 % finanziert

Helge S. (verantwortlich)

Helge S.
Was verharmlosend als Beschneidung bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Verstümmelung der weiblichen Genitalien. Als Teil der Initiationsriten markiert diese Praxis in über 30 Ländern den Übergang des Kindes zur Frau. Erst mit dem so verstandenen »Erwachsenwerden« erlangen die Mädchen Anspruch auf Status und Privilegien eines vollwertigen Gemeinschaftsmitglieds. Der Eingriff wird ohne Narkose und meist unter unvorstellbaren hygienischen Bedingungen an Mädchen und Frauen vorgenommen. Er hat schwerste gesundheitliche, seelische und soziale Folgen – lebenslänglich.
DJINOPI, ein lokales Netzwerk von fünf Frauen- und Jugendorganisationen, hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Mädchen vor dem blutigen Ritual zu schützen. Gearbeitet wird in Pilotdörfern mit 1.500 gefährdeten Mädchen und deren Familien, mit islamischen Geistlichen, Lehrern, Dorfchefs und Gesundheitspersonal.
VertreterInnen von DJINOPI besuchen die Dörfer, diskutieren mit den Meinungsführern und halten Dorfversammlungen ab. So werden Dorfgemeinschaften zur Abkehr von der blutigen Praxis bewegt.
In einem Vorläuferprojekt mit der lokalen Partnerorganisation Sinim Mira Nasseque gab es bereits erste Erfolge.

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Ort: Bissau, Guinea-Bissau

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Helge S. (verantwortlich):

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