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Fundamentalist*innen zuparken!

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Während der Fastenzeit halten christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen eine Mahnwache vor "Pro Famila" ab und üben so massiven psychischen Druck auf Hilfesuchende aus. Wir wollen mit einem Lieferwagen einen Sichtschutz schaffen.

S. Bauer von Begegnen in Bockenheim e.V.Nachricht schreiben

Bereits zum dritten Mal hält die Initiative "40 Tage für das Leben" vor der Beratungsstelle "Pro Familia" in Frankfurt eine sogenannte Mahnwache ab. "Pro Familia" bietet unter anderem Beratungsgespräche für Frauen an, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen möchten oder mit diesem Gedanken spielen. Um einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu können, ist ein Beratungsgespräch verpflichtend.

Während der Fastenzeit - von Aschermittwoch bis Ostern - stehen nun täglich von 9-15 Uhr fundamentalistische Christ*innen vor dem Eingang der Beratungsstelle. Sie beten, singen und halten Plakate und Banner. Auf diesen sind neben Slogans wie "Danke, dass ich leben darf" Bilder von Babys und Föten zu sehen. Damit üben sie massiven psychischen Druck auf die Menschen aus, die in der Beratungsstelle Hilfe suchen. Die Möglichkeit einer anonymen, unabhängigen Beratung ist unter diesen Umständen unmöglich.

BeinBo - Begegnen in Bockenheim e.V. möchte den Frauen und Menschen, die bei "Pro Familia" Beratung suchen, helfen möglichst ungestört das Gebäude betreten zu können. Reproduktive Rechte sind Menschenrecht. Das heißt: Jede*r hat das Recht, über Körper, Sexualität und Fortpflanzung selber zu bestimmen. Dieses Recht wird durch die Mahnwache vor der Beratungsstelle nicht geachtet.

Unsere Lösung: Fundamentalist*innen zuparken. Wir möchten gerne einen Lieferwagen mieten, um ihn zwischen dem Eingang der Beratungsstelle und der sogenannten Mahnwache zu parken. Dadurch wäre ein Sichtschutz für Menschen, die die Beratungsstelle betreten oder verlassen, gegeben. Helft uns dabei!

Hintergrundinformationen gibt unter anderem die Frankfurter Rundschau:
http://www.fr.de/frankfurt/pro-familia-in-frankfurt-gegenwind-fuer-abtreibungsgegner-in-frankfurt-a-1458554

http://www.fr.de/rhein-main/werbeverbot-fuer-abtreibungen-mahnwachen-und-strafanzeigen-a-1461025

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