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Neugeborenen ein Gehör geben: Neues Gerät ermöglicht bessere Früherkennung!

Schwäbisch Gmünd, Deutschland

Neugeborenen ein Gehör geben: Neues Gerät ermöglicht bessere Früherkennung!

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Die Beratungsstelle St.Josef bietet ein kostenloses Neugeborenenhörscreening an. Zur frühzeitigen Diagnosestellung ist die Anschaffung eines neuen Geräts für Hinrstammaudiometrie (AABR) erforderlich. Unterstützen Sie unser Projekt mit Ihrer Spende!

L. Wabersich von Genossensch. der Barmh. Schwestern vom hl. VinzenzNachricht schreiben

Etwa eines bis zwei von 1.000 Neugeborenen wird mit einer therapiebedürftigen beidseitigen Hörstörung geboren. Eine nicht frühzeitig diagnostizierte Schwerhörigkeit führt neben einer gestörten Sprachentwicklung zu Problemen in der psychosozialen und intellektuellen Entwicklung. Ziel ist es, Hörstörungen bis zum dritten Lebensmonat zu diagnostizieren und mit einer Therapie in den ersten sechs Lebensmonaten zu beginnen.

Ein Screeningprogramm zur Früherkennung von schweren Hörstörungen schafft die Voraussetzung für eine frühzeitige Diagnosestellung und frühester Einleitung der Therapiemaßnahmen, um möglichst eine normale Hörbahnreifung, Hör- und Sprachentwicklung zu ermöglichen.
Unsere Beratungsstelle mit Pädagogischer Audiologie ist in diesen interdisziplinären Früherkennungsprozess intensiv mit eingebunden, indem wir dieses Neugeborenenhörscreening schon über Jahre hinweg erfolgreich durchführen.

In den letzten Jahren kamen immer mehr in der Geburtsklinik auffällige Kinder zu uns zur Testung. An diesen Säuglingen wurde das Neugeborenenhörscreening durchgeführt und eine anschließende Hirnstammaudiometrie (AABR). Bei dieser Messmethode wird dem Baby ein 35 dB leiser Ton durch die Sonde in das Ohr geschallt. Da das Hörsystem Schallreize als elektrische Impulse an das Gehirn weitergibt, können diese Impulse über drei aufgebrachte Klebeelektroden abgeleitet werden. So ist es möglich, das Hörsystem über das Innenohr hinaus bis zum Hirnstamm zu überprüfen. Häufig ist diese auch auffällig, wenn Irritationen durch Fruchtwasser, enge Gehörgänge oder ein noch nicht genügend ausdifferenzierter Hörnerv eine auffällige Messung provozieren. In den meisten Fällen konnten wir nach wenigen Tagen bis Wochen ein unauffälliges Neugeborenenhörscreening bestätigen. Nur wenige Fälle mussten wir an eine entsprechende Fachklinik mit Pädaudiologischer Abteilung weiterleiten.  Kinder mit einem erhöhten Risiko für eine konnatale Hörstörung werden grundsätzlich mit einer AABR-Messung getestet. Diese Messung ist harmlos und kann Ihr Baby nicht verletzen. Die beste Voraussetzung für den Hörtest ist, wenn das Baby schläft.

Leider haben wir dieses Gerät noch nicht, das ca. 10.000 Euro kostet. Gerne hätten wir ein Solches, denn unsere Hauptmotivation ist die Verkürzung der Wartezeiten für Eltern mit der Verlaufsdiagnose „Ihr Kind ist hörgeschädigt". Klinische Wartezeiten betragen nicht selten 3 Monate. Wertvolle Zeit, die verstreicht, um neuronale Prozesse im Hörkortex zu fördern. Alle umliegenden Fachdienste würden es begrüßen, wenn St. Josef die sog. „Follow-up-Stelle der Stufe 1" mit diesem Testgerät installieren würde.

Über Ihre Unterstützung wären wir sehr dankbar, denn nichts ist schlimmer für Eltern als die Ungewissheit Ihres kleinen Kindes nicht zu wissen, ob es nun hört oder gar hörgeschädigt ist.

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