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Pontinhos de Cultura – Streetworker-Programm in der Favela Monte Azul

Sao Paulo, Brasilien

Pontinhos de Cultura – Streetworker-Programm in der Favela Monte Azul

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Für das Streetworker-Programm in der Favela Monte Azul benötigen wir 5000 € für das Jahr 2018!  Sozialpädagogen arbeiten mit Straßenkindern und Schulabbrechern, um dem Drogenhandel etwas entgegen zu setzen.

B. Winter von Monte Azul International e.V. Nachricht schreiben

Mit Kultur gegen Drogenhandel!

Im Jahr 2008 hat die soziale Organisation Associação Comunitária Monte Azul ein interessantes Konzept ins Leben gerufen: dem Drogenumschlagplatz, portugiesisch "ponte de tráfico", wird ein "Kulturplätzchen", das "pontinhos de cultura" entgegengesetzt.
Jeden Nachmittag zwischen 17 und 20 Uhr kommen zwei Streetworker in die Favela und versammeln die Kinder und Jugendlichen, die dort sich alleine überlassen aufhalten. Sie bieten alle möglichen Freizeitaktivitäten an: Sport, Musik, Theater, Handwerken. Sie lehren die traditionellen Reigen- und Kreisspiele und bringen auch die traditionellen Spielzeuge wie Kreisel, Stelzen, Steckenpferde u. a. mit. Die Teilnahme am Projekt ist für die Kinder kostenlos und freiwillig.
Die beiden Streetworker werden für viele zu wichtigen Bezugspersonen und kümmern sich verstärkt um Kinder und Jugendliche aus extrem problematischen Verhältnissen. Sie sind in Kontakt mit Eltern und Erziehungsberechtigten, bewegen Schulabbrecher zur Rückkehr in die Schule, besorgen Dokumente, kümmern sich um notwendige medizinische Versorgung und leiten Extremfälle an die entsprechenden Stellen weiter.
All diese Aktivitäten finden auf dem zentralen Gemeindeplatz in der Favela statt. Die Kinder und Jugendlichen werden so vor dem allgegenwärtigen Drogenhandel geschützt.
Das Projekt "pontinhos de cultura" ist sehr erfolgreich: Pro Tag nehmen bis zu 80 Kinder und Jugendliche daran teil, die sonst sich selbst überlassen wären.
 


Hintergrund-Informationen:
 
In den brasilianischen Armenvierteln (Favelas) haben Kindernach wie vor kaum Zugang zu Bildung, geschweige denn zu ansprechenden kulturellen Angeboten. Häufige Schulabbrüche und entsprechend geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind die Folge. Das immense Gefälle zwischen Arm und Reich in Brasilien, die allgegenwärtige Kriminalität, mangelnde sinnhafte Beschäftigungsmöglichkeiten und der Ausschluss aus der Gesellschaft bereiten ein Klima, das Kriminalität oder Resignation begünstigt. Der Drogenhandel hat hier leichtes Spiel: mit materiellen Versprechungen werden bereits Kinder angeworben und abhängig gemacht.
  
Die Favela Monte Azul ist ein Armenviertel in der gefährlichen Südzone der Megacity Sao Paulo. Hier leben 3000 Menschen, ein Drittel davon Kinder unter 20 Jahren. Seit bald 40 Jahren leistet hier die soziale Organisation Associação Comunitária Monte Azul hervorragende Entwicklungsarbeit, wird dabei seit 2008 vom Verein Monte Azul International e.V. unterstützt. Mehr Infos dazu erhalten Sie unter www.monteazul.de.

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