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Natur- und Kulturschätze am Schweriner Schloss retten!

Schwerin, Deutschland

Natur- und Kulturschätze am Schweriner Schloss retten!

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Der BUND Mecklenburg-Vorpommern kämpft für den Erhalt der naturnahen Schlossbucht des Schweriner Sees, die durch einen 90 Meter langen Schiffsanleger beeinträchtigt werden soll und das in einer der schönsten Sichtachsen auf das Schweriner Schloss.

C. Cwielag von BUND Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Nachricht schreiben

Liebe Naturfreundinnen und –freunde, liebe Liebhaberinnen und Liebhaber des Schweriner Schlosses und seiner fantastischen Umgebung,
 
Gemeinsam mit Ihnen sind wir weit gekommen. Mit nun schon vier (!) Entscheidung von Gerichten wurde festgestellt: ein geplanter 90 Meter langer Schiffsanleger in der Schlossbucht des Schweriner Sees darf vorerst nicht gebaut werden. 
 
Mit diesem seit 2010 geplanten Schiffsanleger gefährdet die Landeshauptstadt Schwerin die Lebensräume von Wasservögeln im EU-Vogelschutzgebiet „Schweriner Seen“ und noch dazu eine der schönsten Sichtbeziehungen auf das Schweriner Schloss. Für dieses Schloss möchte die Stadt Schwerin in den nächsten Jahren eigentlich den Titel "UNESCO-Weltkulturerbe" erreichen und setzt für dieses Vorhaben mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern viele finanzielle und personelle Ressourcen ein.  
 
Der BUND Mecklenburg-Vorpommern konnte mit umfangreichen fachlichen und rechtlichen Argumenten und mit Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender vier Urteile vor Gericht erringen, die den Bau des Schiffsanlegers wegen zahlreicher Mängel bei der Umweltprüfung bisher untersagen. Trotz dieser eindeutigen Tendenz der Rechtssprechung halten die Mehrheit der Schweriner Stadtvertretung, der Schweriner Oberbürgermeister Dr. Badenschier und der Umwelt- und Baudezernent der Stadt Schwerin, Nottebaum, weiter an dem unsinnigen Schiffsanleger fest. Man will nicht einsehen, dass die Baumaßnahme aus Naturschutzgründen nicht genehmigungsfähig ist. 

Unser Ziel als Naturschutzverband: Die malerische und für zahlreiche Wasservögel so wichtige Schlossbucht direkt neben dem Schweriner Schloss vor einem geplanten ca. 90 Meter langen Schiffsanleger bewahren.
 
Noch ist das Ziel nicht erreicht. Aufgrund der Tatsache, dass die Stadt Schwerin trotz mehrerer juristischer Niederlagen in der Sache weiter mit dem BUND vor Gericht streiten will, müssen auch wir weitere finanzielle Mittel einsetzen, um ein endgültiges Urteil zu erreichen. 
 
Wir bitten Sie deshalb: unterstützen Sie uns bei der endgültigen juristischen Klärung dieser wichtigen Grundsatzfrage: Darf Schwerin wichtige Brutplätze von Wasservögeln im EU-Vogelschutzgebiet „Schweriner Seen“ nach Belieben beeinträchtigen? Vor allem, wenn es Alternativen gibt? So legen die Flusskreuzfahrtschiffe aus Berlin, die am neu geplanten Schiffsanleger festmachen sollen, schon seit mehreren Jahren problemlos am schon lange existierenden Schiffsanleger der Weißen Flotte Schwerin an. 

Sollte der BUND mit Ihrer Hilfe den Rechtsstreit für die Natur gewinnen, so setzen wir die gesammelten finanziellen Mittel zweckgebunden für Naturschutzprojekte am Schweriner See ein. Dies sind beispielsweise die Pflege von Moorwiesen im Naturschutzgebiet Ramper Moor, Grünlandpflege über Schafbeweidung am Ostufer des Schweriner Sees sowie die Pflege von Streuobstwiesen und Hecken im Naturschutzgebiet Kaninchenwerder. 

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