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Muslimische Friedhöfe Wuppertal e.V.

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Muslimische Friedhöfe Wuppertal e.V., symbolträchtiges Projekt, deutschlandweit einmalig!

A. Huduti von Muslimische Friedhöfe Wuppertal e.V. Nachricht schreiben

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein deutschlandweit einmaliges und symbolträchtiges Projekt mit der Möglichkeit islamischer Bestattungsriten ins Leben zu rufen. Muslimische Vereine in Wuppertal haben den Verein „Muslimische Friedhöfe Wuppertal e.V.“ gegründet. Aktuell sieht die Bestattungssituation von Muslimen in Deutschland wie folgt aus: 

Die Verstorbenen werden überwiegend in die Herkunftsländer überführt, um dort den Verstorbenen beizusetzen. Für die erste und zweite Generation von Zugewanderten ist dies überwiegend der letzte Wunsch. Für die dritte und nachfolgenden Generationen, die in Deutschland in Ihrer Heimat sind, ist dies eine schwere Belastung. Sie fühlen sich in Deutschland in Ihrer Heimat und als voll integriert, müssen sich aber aktuell Gedanken über ihre eigene und über die Bestattung ihrer Angehörigen machen. Für viele ist es ein Hindernis, das eine Bestattung nach muslimischen Riten in Deutschland nicht möglich ist. Heute werden verstorbene Muslime die in Deutschland bestattet werden, auf städtischen Friedhöfen beigesetzt. Diese Grabfläche ist allerdings für ca. 20 Jahre gepachtet und wird nach Pachtende umgegraben. Das ist für alle Muslime ein Hemmnis ihre Angehörigen auf städtischen Friedhöfen beerdigen zu lassen. In Deutschland wird teilweise heftig über die Integration von Migranten debattiert, aber integrierte Menschen müssen sich überlegen ob Sie in Ihrer Heimat Deutschland oder in den Herkunftsländern ihrer Vorfahren bestatten lassen. In den meisten Fällen sind die Herkunftsländer der Eltern im besten Falle ein Urlaubsziel geworden. Eine gelungene Integration muss aus unserer Sicht den Tod mit beinhalten und darf nicht davor enden. Wir haben bereits im Jahr 2015 mit dem evangelischen Verwaltungsamt Gespräche über den Kauf für ein Grundstück aufgenommen, dieses Grundstück wird als Friedhofserwartungsland genutzt und beinhaltet neben dem evangelischen Friedhof auch einen jüdischen Friedhof. Wir planen derzeit den muslimischen Friedhof in direkter Nachbarschaft zu den anderen Friedhöfen. Dies ist Deutschlandweit ebenfalls einmalig und hat sehr große Symbolkraft und zeigt, auch die gute und friedliche, nachbarschaftliche Nähe der Religionen. Ursprünglich ist geplant, den Friedhof Mitte 2018 in Betrieb zu nehmen; ob wir dieses Ziel erreichen ist in erster Linie davon abhängig, ob uns die Mittel zur Verfügung stehen. Im Vorfeld haben wir – vor dem Hintergrund des so symbolträchtigen Projektes (jüdisch, christlich, muslimisch angrenzend) – einen umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess eingeleitet und insbesondere die unmittelbar angrenzenden Anwohner in die Planung mit einbezogen. Letztendlich sind wir infolge der Bürgerbeteiligung von der zunächst sehr schlicht angedachten Friedhofsanlage zu einer sehr ansprechenden, aber auch kostenintensiveren, Gestaltung übergegangen.Die aktuelle Planung sieht ein Realisierungsbudget von ca. 550.000 Euro inkl. des Grundstücks vor, wobei sich die Grundstückskosten auf ca. 200.000 Euro belaufen.



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