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Empowerment und Selbstbestimmung: Selbstbau einer Öko-Lebensmittelfabrik

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Mit dem Projekt „Dithialaki“ möchte der senegalesische Verein Diappal Gaayi eine selbst-erbaute, ökologische Lebensmittelfabrik für das Empowerment und die selbstbestimmte Lebensmittelproduktion einer senegalesischen ruralen Gemeinschaft realisieren.

H. Glöde von borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Mit dem Projekt „Dithialaki“ möchte der senegalesische Verein Diappal Gaayi - BCR.Sen einen selbst-erbauten, ökologischen Komplex im Senegal realisieren. Es sollen Räume für die Lebensmittelverarbeitung, Getränke- und Marmeladenproduktion sowie eine Brotbäckerei erbaut werden. Der Bau wird über Solarkollektoren, eine Mikro-Biogasanlage und Zisternen für Regenwassersammlung verfügen. Er soll zum Empowerment der Gemeinschaft mittels Partizipation am wirtschaftlichen Leben, Selbstbestimmung und Lebensmittelproduktion in Eigenerzeugung führen.

Hintergrund
Das Dorf von Thialame liegt etwa 20 km von der Stadt Kaolack entfernt. Aufgrund von Armut migrieren viele Jugendliche in urbane Zentren oder nach Europa, wodurch die gesamte Ökonomie der Gemeinschaft geschwächt wird. Während die meisten Frauen unter Arbeitslosigkeit leiden, sind 75% der Männer im Dorf Landwirte, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten, da die erzeugten Erträge in den meisten Fällen für wenige Cents von der (ausländischen) Industrie erkauft werden. Um dem entgegen zu wirken soll Dithialaki erbaut werden, um eine selbstbestimmte Lebensmittelproduktion und -verkauf auf lokaler Ebene zu ermöglichen.
 
Diappal Gaayi - BCR.Sen
Diappal Gaayi arbeitet seit Beginn 2016 an der Realisierung des Projektes. Ihr Team besteht aus Architekten, Anthropologen und Künstlern aus dem Senegal, Europa und dem Togo sowie Studierenden der Berufsschule „Delafosse“ (Dakar). 
Der Verein möchte das Empowerment von jungen Menschen und marginalisierten Gruppen ermöglichen, das durch Zugang zu Beruf und Bildung und durch gesellschaftliche Partizipation erreicht werden kann. Diappal Gaayi kooperiert mit diversen NGOs (ADISS Thialame, REDES Senegal, Damanhur Italien), um Ausbildungskurse für landwirtschaftliche Tätigkeiten in Thialame umzusetzen. 
Unterstützt werden ihre Aktivitäten von senegalesischen Bildungsinstitutionen (Universität Cheikh Anta Diop und Berufsschule für Mauerausbildung): Sie helfen nicht nur bei der technischen Beratung, sondern auch bei der bauhandwerklichen Schulung der Gemeinschaft. 
Der Verein organisierte zahlreiche Workshops, Brainstorming, Interviews und Seminare in der Gemeinschaft und der Berufsschule „Delafosse“, um Wissenstransfer und Empowerment zu ermöglichen.
Ziel ist es, eine Vision zu verwirklichen und den Bausektor für Lebensmittelverarbeitung zu realisieren - ein erster Baustein für eine nachhaltige Entwicklung.
Das Projekt entsteht ausschließlich aus dem Wunsch der lokalen Gemeinschaft und durch kontinuierliche Partizipation an dessen Realisierung - Bedingung für einen hohen Grad an kollektiver Identifikation. Längerfristig erwartete Ergebnisse bestehen in einer sozial-räumlichen Inklusion und in der Verbesserung der ökonomischen Bedingungen, wodurch insbesondere junge Menschen animiert werden sollen, am Aufbau der eigenen Heimat mitzuwirken!

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