Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Tafeln in der Corona-Krise – Solidarität kennt keinen Shutdown

Deutschland

Tafeln in der Corona-Krise – Solidarität kennt keinen Shutdown

Deutschland

Die Tafeln unterstützen in der Corona-Krise Bedürftige, die jetzt noch mehr als sonst am Rand der Gesellschaft stehen, etwa Menschen in Altersarmut und Einsamkeit und alleinerziehende Geringverdiener.

Felix E. von Tafel Deutschland e.V. | 
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Die Tafeln unterstützen in der Corona-Krise Bedürftige, die jetzt noch mehr als sonst am Rand der Gesellschaft stehen, etwa Menschen in Altersarmut und Einsamkeit und alleinerziehende Geringverdiener.

Die Krise trifft diese Menschen besonders hart: Sie können sich „Hamsterkäufe“ und große Vorräte nicht leisten, sie haben oft kein soziales Umfeld, das zum Beispiel mit Besorgungen helfen könnten, und sie sind häufig unterdurchschnittlich mobil, etwa ohne eigenes Auto und mit schlechter Anbindung in einer ländlichen Region. Die regelmäßige Tafel-Hilfe ist für sie von enormer Bedeutung: Ohne die Lebensmittelspenden reicht sonst beispielsweise die zu niedrige Rente nur für Miete und Medikamente. Oft sind die Tafeln für sie zudem zentrale Orte für sozialen Austausch und emotionale Unterstützung in schwierigen Phasen.

Gleichzeitig trifft die Krise auch die Tafeln: 90 Prozent der Ehrenamtlichen gehören altersbedingt selbst zur Risikogruppe. Über 400 von rund 940 Standorten mussten daher ihre Arbeit vorerst einstellen. Die fast ausschließlich Spenden-finanzierten Tafeln müssen laufende Kosten auch in der Corona-Krise zahlen, etwa für Miete und Versicherungen: Längerfristig sind viele Standorte existenziell bedroht. Besonders die Zukunft der vielen zusätzlichen Hilfsangebote, etwa Hausaufgaben-Hilfen, Sprachkurse für Flüchtlinge oder Beratung bei Schulden, hängt davon ab, ob die Tafeln die Krise überstehen. 

Den Helfern helfen

Immer mehr Tafeln arbeiten daran, ihre Gäste trotz Corona zu unterstützen: etwa mit einem Umbau der Räume für größere Abstände bei der Ausgabe oder mit der Lieferung von Lebensmittelspenden bis vor die Haustür. Zudem ist absehbar, dass die dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise dazu führen, dass noch mehr Menschen als bisher auf die Tafeln angewiesen sind. Es wäre fatal, wenn einzelne Standorte nicht wieder öffnen könnten. Gerade die Menschen in Altersarmut sind darauf angewiesen, dass die tägliche Tafel-Arbeit vor Ort so schnell wie irgend möglich umgestellt werden kann. 

Die Tafel Deutschland ruft daher zu Solidarität auf und bittet um Spenden: für die Entlastung der Ehrenamtlichen, für die Entwicklung von alternativen Hilfsangeboten wie etwa Lieferdiensten – und für die Unterstützung derjenigen Tafeln, die jetzt selbst in finanzielle Not geraten, deren Arbeit nach der Krise aber noch wichtiger sein wird als jetzt schon.

https://www.tafel.de/themen/coronavirus/
Zuletzt aktualisiert am 31. März 2020

Dieses Projekt wird auch unterstützt über