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Tafeln in der Corona-Krise – Solidarität kennt keinen Lockdown

Deutschland

Tafeln in der Corona-Krise – Solidarität kennt keinen Lockdown

Deutschland

Die Tafeln unterstützen in der Corona-Krise Bedürftige, die jetzt noch mehr als sonst am Rand der Gesellschaft stehen, etwa Menschen in Altersarmut und Einsamkeit und alleinerziehende Geringverdiener.

F. Enge von Tafel Deutschland e.V. | 
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Über das Projekt

Die Tafeln unterstützen in der Corona-Krise Bedürftige, die jetzt noch mehr als sonst am Rand der Gesellschaft stehen, etwa Menschen in Altersarmut und Einsamkeit und alleinerziehende Geringverdiener.

Die Krise trifft diese Menschen besonders hart: Sie können sich „Hamsterkäufe“ und große Vorräte nicht leisten, sie haben oft kein soziales Umfeld, das zum Beispiel mit Besorgungen helfen könnten, und sie sind häufig unterdurchschnittlich mobil. Die regelmäßige Tafel-Hilfe ist für sie von enormer Bedeutung: Ohne die Lebensmittelspenden reicht sonst beispielsweise die zu niedrige Rente nur für Miete und Medikamente. Oft sind die Tafeln für sie zudem zentrale Orte für sozialen Austausch und emotionale Unterstützung in schwierigen Phasen.

Gleichzeitig trifft die Krise auch die Tafeln: 90 Prozent der Ehrenamtlichen gehören altersbedingt selbst zur Risikogruppe. Im Frühjahr mussten daher über 400 von rund 950 Standorten ihre Arbeit vorübergehend einstellen*. Die fast ausschließlich Spenden-finanzierten Tafeln müssen laufende Kosten auch in der Krise zahlen, etwa für Miete und Versicherungen. Besonders die Zukunft der vielen zusätzlichen Hilfsangebote, etwa Hausaufgaben-Hilfen, Sprachkurse für Flüchtlinge oder Beratung bei Schulden, hängt davon ab, wie gut die Tafeln die Krise überstehen. 

Den Helfern helfen

Mittlerweile können die meisten Tafeln ihre Gäste trotz Corona wieder unterstützen: etwa mit einem Umbau der Räume für größere Abstände bei der Ausgabe oder mit der Lieferung von Lebensmittelspenden bis vor die Haustür. Anders als noch im Frühjahr wird es im Herbst und Winter nicht mehr möglich sein, die Lebensmittel im Freien zu sortieren und auszugeben. Daher sind viele Tafeln darauf angewiesen, ihre Räume mit Luftreinigern sicher zu halten. Viele Tafeln registrieren bereits einen Anstieg der Nutzerzahlen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Es wäre fatal, wenn einzelne Standorte nicht wieder öffnen könnten. Gerade die Menschen in Altersarmut sind darauf angewiesen, dass die tägliche Tafel-Arbeit vor Ort so schnell wie irgend möglich umgestellt werden kann. 

Die Tafel Deutschland ruft daher zu Solidarität auf und bittet um Spenden: für die Entlastung der Ehrenamtlichen, für den Ausbau von alternativen Hilfsangeboten, für Hygienetechnik wie beispielsweise Luftreiniger  – und für die Unterstützung derjenigen Tafeln, die jetzt selbst in finanzielle Not geraten, deren Arbeit nach der Krise aber noch wichtiger sein wird als jetzt schon.

 * Seit April konnten über 400 Tafeln wieder öffnen oder zu einem Not-Betrieb übergehen. Stand 4. Dezember sind etwa 20 Tafeln vorübergehend ganz geschlossen. Infos zu den Corona-Auswirkungen bei den Tafeln gibt es hier und hier.

Die angegebenen Hilfsgüter und Bedarfe stehen beispielhaft für die vor Ort benötigte Hilfe. 
Zuletzt aktualisiert am 04. Dezember 2020