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Jamel rockt den Förster 2018 - Rockfestival für Demokratie und Toleranz

Jamel, Deutschland

Jamel rockt den Förster 2018 - Rockfestival für Demokratie und Toleranz

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Jamel ist von Nazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Das Festival bedeutet seit 2007 Gegenwehr gegen diese Vereinnahmung und die Chance zum Engagement gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und völkischen Nationalismus.

B. Lohmeyer von Grünes Forum Selbstverwaltung Förderverein e. V.Nachricht schreiben

Mit Rockmusik gegen rechtes Gedankengut
Das Mecklenburgische Dorf Jamel ist von Neonazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Das Festival bedeutet seit 2007 Gegenwehr gegen diese Vereinnahmung und soll den Nazis demonstrieren, dass ihnen „demokratischer Gegenwind“ entgegen bläst. Auch 2018 soll »Jamel rockt den Förster« seinen BesucherInnen wieder eine entspannte Art des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und völkischen Nationalismus bieten. Denn langfristige Strategien sind nötig, um dem gefährlichen Agieren der Nazis und RechtspopulistInnen entgegenzuwirken.

Kreative Zivilcourage
Wir, Birgit und Horst Lohmeyer, bewohnen seit 2004 den ehemaligen Forsthof in Jamel und sind die einzigen Dorfbewohner, die sich offen gegen die menschenfeindliche Ideologie unserer Nachbarn aussprechen. Mit unseren Kulturveranstaltungen, wie dem Rockfestival "Jamel rockt den Förster" (www.forstrock.de), bringen wir Öffentlichkeit ins Dorf, thematisieren die Gefahren des Rechtsterrors und schärfen die Wachsamkeit von BürgerInnen und PolitikerInnen.

Mecklenburg bleibt bunt
Am Wochenende vom 24.-25. August 2018 werden die Besucher auf dem Gelände des Jameler Forsthofs den Bands auf der großen Waldbühne lauschen, in Zelten übernachten und - vor allem - Spaß haben und dabei gleichzeitig demonstrieren, dass Mecklenburg ein vitaler Ort (multi-)kulturellen Lebens ist. Die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuala Schwesig und die MV-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider sind unsere Schirmherrinen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Ohne Moos nix los
Ein Festival kostet: Bandgagen, Sicherheitspersonal, Sanitäranlagen, Bühnentechnik, Versicherungen, Werbung … Nach dem Auftritten von so spektakulären Bands wie den "Toten Hosen" und "Die Ärzte" in den Vorjahren werden wir versuchen, wieder ein exquisites Line-up zusammenzustellen. Dies wirft - auch wenn die Bands auf ihre übliche Gage verzichten - immense Mehrkosten bei der Technik auf. Das Festival trägt sich, da nicht-kommerziell und ehrenamtlich organisiert, nicht selbst. Der Eintrittspreis liegt bewusst deutlich unter den festivalüblichen Preisen, um gerade auch jungen und/oder gesellschaftlich benachteiligten Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Außerdem wollen wir den vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen eine geringfügige finanzielle Anerkennung erweisen. Das Festival finanziert sich fast komplett durch Spenden und Sponsoring sowie aus den Eintrittsgeldern.

Gerade die Kontinuität unseres Projekts ist seine Stärke! 
Nur mit eurer Unterstützung kann "Jamel rockt den Förster" stattfinden! Eine Spende für unser Festival ist eine symbolische "Demokratieaktie"! 

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten