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Bangladesch: CARE-Pakete für Rohingyas

Cox's Bazar, Bangladesch

Eine doppelte Katastrophe in Bangladesch – und für Rohingya-Flüchtlinge dort: Die zerstörerischen Folgen des Zyklon Amphans und die Folgen der Coronavirus-Pandemei erschweren die Lage der ohnehin traumatisierten Geflüchteten.

Anna Jansen von CARE Deutschland e.V.
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Bangladesch: Nothilfe für Rohingyas!

Die Lage in Bangladesch ist seit fast drei Jahren sehr bedrückend. Über 735.000 Menschen sind damals von Myanmar nach Bangladesch geflohen. Aktuell befinden sich über 911.000 Geflüchtete im Land. Über 70 Prozent von ihnen sind Frauen und Kinder. Die Coronavirus-Pandemie sowie die schwere Verwüstungen nach Wirbelsturm Amphan in der Nacht vom 20. auf den 21. Mai 2020 verschärfen ihre Lage. Hinzu kommt die steigende Bedrohung durch Monsune, die schätzungsweise 30% der gesamten Haushalte ich einigen Flüchtlingslagern betreffen könnte und mit starken Folgen wie Stürmen und Überschwemmungen einhergehen würde, was eine weitreichende Prävention zwingend notwendig macht.

Viele Familien schlafen in Feldern und auf schlammigen Wegen, weil sie nirgendwo anders hin können. Sie brauchen dringend sauberes Trinkwasser, Essen und einen sicheren Schlafplatz", berichtet Jennifer Bose, CARE-Helferin. Den Geflüchteten fehlt es an medizinischer Versorgung, sicheren Unterkünften und sanitären Anlagen. Die Gefahr von Seuchen und tödlichen Krankheiten wie Cholera und Covid-19 ist allgegenwärtig. 

Das Nothilfe-Team von CARE ist rund um die Uhr im Einsatz. Die CARe-Helfer:innen starten zu Corona große Aufklärungs-, Wasser- und Hygieneprogramme. Sie leisten medizinische Betreuung durch mobile Kliniken und versorgen tausende unterernährte Kinder. CARE hat mehrere Gesundheitszentren und Schutzräume für Frauen und Mädchen (Women Friendly Spaces) eingerichtet, die ihnen medizinische Versorgung sowie Sicherheit Zugang zu Informationen und psychosozialer Unterstützung bieten. Zusätzlich versorgt CARE die Menschen mit Nahrungsmitteln und Unterkünften und sorgt für hygienische Maßnahmen. 

Damit Familien auch in den kommenden Monaten dringend benötigte Hilfe erhalten, brauchen wir Eure Unterstützung!