Eine Bibliothek für Kalikola (Nepal)

Ein Hilfsprojekt von „AktivInNepal i.G.“ (D. Roskoni) in Kalikola, Nepal

Dieses Projekt kann zur Zeit keine Spenden empfangen. Bitte versuche es morgen wieder oder frage beim Verantwortlichen des Projektes nach.

6 % finanziert

D. Roskoni (verantwortlich)

D. Roskoni
>>> Das Projekt <<<
Kalikola ist ein kleines Dorf in Nepal, wenige Kilometer von Hetauda entfernt (Nahe der indischen Grenze) wo ich seit über einem Jahr jetzt in der Entwicklungszusammenarbeit arbeite. Durch meinen Nachbar hier in Nepal bin ich auf das Projekt einer kleinen Bibliothek für Kalikola aufmerksam gemacht worden. Dieses Projekt ist nach meiner Einschätzung mehr als “nur” eine Bibliothek, in der man sich Bücher ausleihen kann. Es dient vielmehr als generationsübergreifender sozialer Treffpunkt im Dorf und hat damit neben der Möglichkeit, Wissen zu erwerben, eine nicht zu unterschätzende soziale und integrierende Funktion für das Leben im Dorf.
Reich ist hier keiner und den jungen Leuten fehlt die Perspektive, deshalb wollen viele ins Ausland, in der Hoffnung dort Geld zu verdienen. Es gibt eine private Initiative von Leuten aus Kalikola, die die Situation dort verbessern wollen. Im November findet eins der größten nationalen Feste in Nepal statt: Tihar. An einem Tag, ziehen junge Männer durch das Viertel, tanzen, spielen kleine Geschichten und sammeln Geld. Am Ende, als sie das Geld gezählt haben, habe ich dann gefragt, wofür sie denn sammeln: “Für unsere Bibliothek” war die Antwort. Da ich selber gerne lese habe dann etwa 10 Euro gespendet, eine Kleinigkeit für mich, aber gemessen an dem, was sonst so ins Körbchen gelegt wurde, sehr viel. Der spontane überschwängliche Dank für diese kleine Geste hat mich beschämt und fast zu Tränen gerührt. Das war der Auslöser für die Idee, zuhause in Deutschland Unterstützung für dieses Projekt zu finden.
>>> Die Bibliothek <<<
Die bisherige Bibliothek besteht aus einem kargen Raum in einem zentral gelegenen Gebäude im Dorf, das auch als Sammelstelle für Milch dient. Die Bibliothek wird von einer Gruppe von elf Ehrenamtlichen (6 Männer, 5 Frauen) verwaltet, ist öffentlich und stellt ein Angebot für Jung und Alt zur Verfügung.
Bisher können Bücher auch ohne Gebühr nach Hause ausgeliehen werden. Davon machen bisher 150 Menschen Gebrauch. Wenn die Bibliothek besser ausgestattet ist, ist geplant, auch Gebühren zu erheben. Es gibt einen verschließbaren Metallschrank mit den Büchern und ein Regal. Die Wände sind aus Beton und müssten gestrichen werden.
Es gibt unregelmäßig Zeitungen, wenn jemand mal welche mittbringt und einen kleinen Bestand an Bücher. Was fehlt sind: vor allem Regale. Tische und Stühle. Da der Raum klein ist (ca. 40 qm) besteht die Idee, draußen eine schöne Gelegenheit zum Sitzen und Lesen zu schaffen.
Bei meiner Ortsbesichtigung haben nicht nur der Vorsitzende, sondern auch die Nutzer und Unterstützer jeweils ein Statement abgegeben, wie wichtig das Lesen für sie und die arme Bevölkerung sei.

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Ort: Kalikola, Nepal

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Informationen zum Projekt:

Fragen an D. Roskoni (verantwortlich):

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