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Hoffnung? Zukunft? Kinderheim ESPERANZA, Ecuador

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Werk der Hoffnung, Liebe und Barmherzigkeit

H. Schranz von Katholische Kirchengemeinde St. BenediktNachricht schreiben

Gebürtig bin ich aus Neuler.  Vor 46 Jahren wagte ich mich, vorbereitet durch 3 Berufsausbildungen mit einem Schweizer Priester in eines der ärmsten Gebiete von Ecuador. Die Not war unvorstellbar: ohne Wasser, Strom, Telefon, Arzt,  Apotheke, Auto und vieles mehr. Es gab nur viele Menschen, die auf unsere Hilfe hofften und wir wollten ihnen in all den Nöten beistehen. Diese schwierigen Anfangsjahre meisterten wir mit viel Gottvertrauen und der Hilfe von guten Menschen.  In der Not war ich alles: Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin, Pflanzenkundlerin, Tierärztin, Pastoralhelferin, zuständig für Kommunion- und Firmvorbereitung, Gitarrenspielerin, Sängerin, Trösterin und vieles mehr. Schon bald spürte ich, dass die Hingabe an die Armen mein Lebensweg ist. Der Lohn meines Tuns ist nur ein "Konto im Himmel", aber sehr viel Freude, Glück und Dankbarkeit, den Menschen etwas schenken zu können, für eine klein wenig bessere, gerechtere Welt.  Meine besondere Liebe gehört den Kindern Südamerikas. Wie viel Not und Leid treffen Kinder auf der ganzen Welt? Man darf nicht untätig sein! Von dem was mir meine Eltern hinterlassen haben, war es mir möglich, Gebäude zu bauen und eine Stiftung zu gründen, ein Kinderheim. In dieses Heim kommen viele Kinder aus einer erschütternden Armut. Alle kommen mit einer tragischen Lebenssituation, viele kommen barfuß, ohne Kleider, unterernährt. Viele haben noch nie eine Dusche gesehen oder ein Bett. Mit großen suchenden Augen kommen sie bei uns an, aber sie können schnell in unseren Herzen ankommen. Stiftungsaufgabe ist, dem tiefen Leiden von Kindern und Jugendlichen eine Antwort zu geben, in dem wir ihnen zeitweise Aufnahme und Schutz gewähren, ihre Rechte verteidigen und zurückgeben, ihre Wunden heilen, ihnen Werte und Orientierung, integrale Hilfe, Schutz und Bildung gewährleisten.  Die geistige Not der Kinder, ein großer Schmerz, es kommen Kinder mit 12 Jahren, die nie eine Schule besucht haben.  Wir begleiten die uns anvertrauten angeschlagenen Menschenleben mit Liebe in einem familienähnlichen Lebensrahmen. Wir versuchen die rechtlichen Wege zu öffnen für eine Adoptionsfamilie oder für ein normales Leben. 
In Ecuador hat sich auch vieles verändert. Die schöne Pazifikküste lockt Touristen aus der ganzen Welt. Dadurch haben viele Einheimische ein Einkommen. Aber die Touristenorte sind ein hartes Pflaster. Dort geht es nur um Vergnügen, Tanz, Drogen, Alkohol, Verführung und sexuelle Abenteuer. Vergewaltigte Kinder werden bei uns eingeliefert, nein das ist keine heile Welt, das ist ein weltweites Unheil. Die finanzielle Situation der Stiftung ist schwierig. Die staatliche Beihilfe ist gering und wird oft nach Monaten rückwirkend bezahlt, aber wir haben ständig Neuaufnahmen und wir verschließen deshalb niemandem unsere Türe, unsere Hilfe und unser Herz. Was für eine Freude, wenn sich in meiner Heimat viele Menschen von der Not berühren lassen und meine Kinder unterstützen. 
Vielen Dank, Vergelts Gott, möge Gott sie alle in der Heimat schützend begleiten! 
Ihre Schwester Isabel (Irmgard) Dietrich 

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