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Helfen Sie vom Wirtschaftsboykott betroffene Leishmaniosepatienten im Iran

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Helfen Sie uns, unser neu zugelassenes LeiProtect® zur Behandlung der vernachlässigten Tropenkrankheit kutane Leishmaniose (CL) zu spenden, um dort 1.000 entstellende CL-Gesichtsläsionen mit 10 € pro Läsion zu behandeln.

K. Stahl von Waisenmedizin e.V.Nachricht schreiben

Über 2/3 der jährlich bis zu 1.000.000 Neuerkrankungen der vernachlässigten Tropenkrankheit "Kutane Leishmaniose" (CL) treten in nur 6 Ländern auf: Afghanistan, Algerien, Brasilien, Iran, Kolumbien und Syrien (https://www.dndi.org/diseases-projects/leishmaniasis/). Unbehandelt hinterlassen die durch Parasiten von stechenden Sandfliegen verursachten CL-Hautwunden entstellende Gesichtsnarben. Bei einer Behandlung mit konventioneller Antimon-Chemotherapie ist dies für das öffentliche Gesundheitswesen in Ländern mit niedrigem BSP relativ teuer (ca. 20 € für die Läsion eines erwachsenen Patienten) und impliziert mögliche schwere Nebenwirkungen sowie ein schlechtes kosmetisches Ergebnis. 

Unser gemeinnütziger Verein fördert den Zugang zur Basismedizinversorgung (PACEM) als Menschenrecht und investiert seit 2003 in klinische F&E der CL in Afghanistan, Algerien, Iran und Syrien. Unser Verein wurde 2017 für seinen 15-jährigen Einsatz mit der Sonderzulassung des Bundesgesundheitsamtes (BfArM) für ein neues Medizinprodukt LeiProtect® belohnt. Dieser filmogene Schutzverband für chronischen CL-Wunden, der ein oxidierendes mineralisches (Wirk)Prinzip (OMP) enthält, fördert deren Heilung zu geringen Kosten und verbessert die Kosmetik von Narben im Gesicht. 

Das OMP tat dies 2014/15 in einer noch nicht zugelassenen magistralen Präparation auch in den schwierigsten Fällen der sog. rezidivierenden oder lupoiden Leishmania. Die Maschhad Forscher reichen gerade einen Artikel zur Veröffentlichung ihrer mit uns von 2014 - 2015 erzielten Ergebnisse ein. 

Sie haben um eine Materialspende unseres in Deutschland registrierten und hier nach GMP hergestellten LeiProtect® für die kommende CL-Wundsaison 2018 im Iran gebeten. Unsere Politik, besteht darin, LeiProtect® in endemischen Ländern im Ausland zu validieren und LeiProtect® an Pasteurinstitute in CL Ländern auszulizenzieren, wo es für lokale Bedürfnisse zu einem niedrigeren Preis als in Deutschland produziert werden kann. 

Die von der USA verhängten Wirtschaftssanktionen gegen den Iran erlauben es den iranischen Leishmaniosezentren derzeit nicht:
1) Leiprotect® bei uns zu kaufen, welches günstiger ist als die konventionelle Behandlung mit Antimon-Chemotherapie (€ 10 pro mittelgroße Läsion mit einem Durchmesser von 2 cm);
2) es im iranischen Pasteur-Institut zu produzieren, da der für die Gelherstellung erforderliche Düsenstrahlmischer der deutschen Firma YSTRAL auf dem Index der für den Iran Export gesperrten Produkte steht. 
 
Bitte helfen Sie Leishmaniosepatienten, die vom wirtschaftlichen Boykott betroffen sind: Ihre Spende von 10 € helft potenziell entstellende CL-Gesichtsläsion in Maschhad zu therapieren. Unser Ziel ist es, mit der freundlichen Unterstützung eines iranischen Wissenschaftlers, der derzeit an der Universität Freiburg arbeitet, mindestens 1.000 CL Patienten zu helfen. Er kann die LeiProtect®-Flaschen mit einem offiziellen deutschen Zertifikat für den iranischen Zoll im November 2018 von Freiburg nach Maschhad bringen.

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