Fördern Sie die Menschenrechte im Heiligen Land!

Ein Hilfsprojekt von „Society of St. Yves“ (A. Heinlein) in Jerusalem, Israel

8 % finanziert

A. Heinlein (verantwortlich)

A. Heinlein
Die Society of St. Yves kämpft seit 1991 für die Menschenrechte im Heiligen Land. Ursprünglich gegründet, um während des zweiten Golfkrieges vor Gericht die Verteilung von Gasmasken an die palästinensische Bevölkerung durchzusetzen, entwickelte sich St. Yves über die Jahre immer mehr zum Ansprechpartner in vielen Menschenrechtsfragen. Es wurde notwendig, sich auf einige Bereiche zu konzentrieren; heute arbeitet die Organisation vor allem zu den Themen
- Jerusalem Status von Palästinensischen Bürgern oder ihren Ehepartnern
- Registrierung von Kindern in Jerusalem
- Familienzusammenführung von Ehepartner aus Jerusalem und der Westbank oder dem Ausland
- Registrierung beim National Insurance Institute, das für Krankenversicherung und Renten zuständig ist
- Hauszerstörungen
- Landenteignungen
- Beantragung von permits zur Einreise nach Jerusalem, vor allem in Notfällen

Der Bedarf ist riesig, St. Yves braucht dringend einen weiteren Rechtsanwalt.

Allein bis 2007 wurde 8.558 Palästinensern der Aufenthaltsstatus für Jerusalem entzogen, geschätzte 10.000 palästinensische Kinder leben unregistriert in Jerusalem und verzichten auf Krankenversorgung und Schulbildung, weil sie vor dem Gesetz nicht existieren. Seit 2005 leben mehr als 120.000 Paare getrennt voneinander, da Israel dem Partner aus der Westbank die Genehmigung verweigert, bei seinem Ehepartner in Jerusalem zu leben.

Um diesen Menschen zu helfen, benötigt St. Yves einen weiteren Anwalt. Im Moment kümmern sich sechs Anwälte in den beiden Büros in Jerusalem und Bethlehem um 700 Fälle im Jahr. Zusätzlich wird fast 2.000 Menschen im Jahr direkt geholfen: Eidesstattliche Versicherungen, formlose Einsprüche und Nachfragen bei den entsprechenden Stellen lösen Probleme, ohne dass offiziell ein Fall eröffnet wird. Ist dies allerdings der Fall, begleitet St. Yves seine Mandanten durch alle Instanzen, wenn nötig, bis zum obersten Gerichtshof.

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Ort: Jerusalem, Israel

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Informationen zum Projekt:

Fragen an A. Heinlein (verantwortlich):

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