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Traumatisierten Frauen und Kindern im Irak helfen

Dohuk, Irak

Traumatisierten Frauen und Kindern im Irak helfen

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Traumatisierten Frauen und Kindern im Irak helfen. Die IGFM-Wittlich dankt allen für die bisherige Unterstützung und bittet um Spenden für den nächsten Transport im November und die von ihr geführten Projekte im Irak. 10.000 € möchte sie sammeln.

K. Bornmüller von Internationale Gesellschaft für MenschenrechteNachricht schreiben

Trotz aller Meldungen, dass der IS – Islamischer Staat – zurückgedrängt wird, sind immer noch 3 – 4000 Frauen und Kinder in seiner Gefangenschaft. Katrin Bornmüller und Muho Boga von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Wittlich sind in großer Sorge um die vielen IS-Opfer, seien sie noch in der Gewalt des IS oder frei und traumatisiert aufgrund der körperlichen und seelischen Gewalt, die ihnen angetan wurde.

Katrin Bornmüller war im September 2017 zum sechsten Mal im Irak, begleitet vom IGFM-Mitarbeiter für Irak und Syrien Khalil al-Rasho und der Studentin Johanna Meth, um vor allem den Traumatisierten zu helfen, die der Gewalt des IS entkommen konnten. Schätzungen zufolge leben derzeit 450.000 ezidische Flüchtlinge in den offiziellen Flüchtlingslagern oder irgendwo in der Gegend in Unterschlupfen, in denen sich kaum jemand um sie kümmert. Die etwa 125.000 christlichen Flüchtlinge sind teils in Lagern, aber auch bei ihren Glaubensbrüdern untergekommen. Am Schlimmsten ist die Situation der Mädchen, Frauen und Kindern, die vom IS auf übelste Weise missbraucht und gequält wurden. Die IGFM-Delegation hat aber auch mit Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren gesprochen, die durch brutale Gewalt, zum Teil durch Schläge mit Drahtruten, und durch Gehirnwäsche so verändert wurden, dass sie ihre Muttersprache nicht mehr sprechen, dafür jedoch alle Waffen bedienen und den Koran auswendig konnten. Ohne psychologische Betreuung – die es nur in geringem Umfange gibt – haben diese Kinder keine Chance, weder ein normales Leben zu führen, noch von sich aus ihre ezidischen oder christlichen Eltern wieder achten und lieben zu können. Noch schlimmer ergeht es den Mädchen, die noch Kinder sind. Laut der Lehren des IS gelten Mädchen ab acht Jahren als geschlechtsreif: Diejenigen, die vergewaltigt wurden, und viele unter ihnen mehrfach weitergereicht, haben bleibende seelische und körperliche Schmerzen. Diejenigen, die durch religiöse Infiltration desorientiert sind, von den Eltern und Geschwistern getrennt wurden und nicht mehr zu ihnen zurückfinden, sind extrem selbstmordgefährdet.

Die Flüchtlinge sind weiterhin auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zehn Transporte hat die IGFM-Wittlich bereits in den Irak gebracht. Die Kosten jedes Transports liegen bei etwa 5.000 €. Die Hilfe aus Wittlich konzentriert sich auf die medizinische Versorgung und unterstützt mit den hier gekauften hochwertigen Medikamenten im Irak ihr bekannte Ärzte. Bei einem früheren Einsatz zum Beispiel besuchte die IGFM-Gruppe aus Wittlich eine Familie mit acht Kindern, die von der Mutter mit dem Hepatitis B-Virus angesteckt wurden. Mit der jetzt gelieferten Hilfe aus Wittlich schöpfen sie Hoffnung, dass die bereits eingesetzte schleichende Zerstörung der Nieren gestoppt werden kann. Die dafür notwendigen Medikamente – wie in diesem Falle notwendige Infusionen - kosten Geld, das die Flüchtlinge nicht haben.

Die IGFM-Wittlich dankt allen für die bisherige Unterstützung und bittet hier um Spenden für den nächsten Transport im November und die von ihr geführten Projekte im Irak. 10.000 € möchte sie sammeln. 

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