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Unabhängige Strahlenmessungen durch Bürgernetzwerke

Mechernich, Deutschland

Unabhängige Strahlenmessungen durch Bürgernetzwerke

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Bürgerprojekt zur unabhängigen Messung von Radioaktivität durch Bürgernetzwerke durch kleine Sensorstationen insbesondere im Grenzraum Belgien.

M. Schmidt von roots at eifel e.V.Nachricht schreiben

Radioaktivität - man sieht sie nicht, man fühlt sie nicht, man schmeckt und hört sie nicht. Und doch ist sie da und bedroht in höheren Dosen die Gesundheit von Mensch und Tier.
 
Doch wie soll man sich einer gefährlichen Situation bewusst werden? Hierfür benötigt es technische Geräte, die z.B. mit Hilfe eines Geiger-Müller-Zählrohrs oder Halbleitersensoren in der Lage sind Strahlung zu erkennen. Der technische Fortschritt hat es ermöglicht, einfache Sensorstationen zu unter 200,- EUR herzustellen, die in der Lage sind einen plötzlichen Anstieg der bei jedem Zerfall entstehenden ​ɣ-Strahlung relativ zuverlässig zu detektieren, wie er z.B. bei großflächigen Verseuchungen in Folge eines Atomunfalls zu erwarten wäre. Solche Sensorstationen sind nicht viel größer als eine dicke Brotdose und lassen sich entsprechend einfach über eine Region verteilen.
 
In der Folge sind weltweit einige Messprojekte entstanden, die sich zum Ziel gesetzt haben mit Hilfe solcher Stationen relative Werte zu erfassen und auszuwerten bzw. zu beobachten und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, was technisch relativ einfach gegenüber einer Messung absoluter Werte ist, für die es sehr teurer, geeichter Geräte bedarf, die mit viel Aufwand installiert und gewartet werden müssen.
 
Beispiele für solche Bürgernetzwerke lassen sich in Japan aber auch in der Grenzregionen Belgiens finden, wo die Sorgen von Politik und Bevölkerungen über den Zustand der Kernkraftwerke Tihange und Doel in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind.
 
Wir möchten Bürgernetzwerke in diesem Bereich gerne unterstützen. Hierfür möchten wir selbst:
 
  • Sensorstationen bauen, technisch weiterzuentwickeln und in Belgien und Deutschland aufzustellen und
  • den Anschluss solcher Station in das The Things Network oder anderen Netzen ermöglichen sowie
  • das Konzept der Radioaktivitätsmessung durch Bürgernetzwerke evaluieren
 
Die Sensorstationen werden in die Infrastruktur des unabhängigen und überregionalen Messnetzes der Aachener Initiative „Tihange-Doel Radiation Monitoring“ eingebunden, damit sich Bürgerinnen und Bürgern noch umfassender über die Strahlungssituation in der Region informieren können. 

Durch eine Ausstattung der Stationen mit LoRaWAN liefern wir die Grundlage für eine Erweiterung des Messnetzes durch eine alternative - möglichst von Internet und Mobilfunknetzen unabhängige -Anbindung. Hierfür bedarf es ggf. auch den Bau von Gateways, die aber auch The Things Network nutzen könnten.
 
Da es aus unserer Sicht sinnvoll wäre möglichst viele Stationen zu verteilen, möchten wir euch um Unterstützung bitten. Jeder Euro hilft, das Projekt zum Erfolg zu führen. Aber auch wenn Ihr euch vorstellen könntet, bei euch eine Sensorstation zu betreiben (Vorraussetzung ist ein Internetanschluss), könnt Ihr euch bei uns melden. Insbesondere grenznahe Orte möchten wir mit möglichst mehreren Stationen pro Ort langfristig abdecken.
 

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