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Unterstützung für psychisch belastete Geflüchtete

Konstanz und Bielefeld, Deutschland

Unterstützung für psychisch belastete Geflüchtete

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Unterstützung von psychisch belasteten Geflüchteten. Integration in die psychotherapeutische Regelversorgung. Mangelnde Sprachkenntnisse, Unwissenheit über das deutsche Gesundheitssystem werden mittels Dolmetschern und Gesundheitspaten vermittelt.

H. Riedke von vivo internationalNachricht schreiben

Unterstützung von psychisch belasteten Geflüchteten 
Der gemeinnützige Verein vivo international e.V. führt zusammen mit der Universität Konstanz ein Modellprojekt im Landkreis Konstanz durch, wie die Integration von Geflüchteten mit psychischen Problemen in die psychotherapeutische Regelversorgung besser gelingt.  
Ausgangspunkt und Zielsetzung: 
30 – 50% der in den letzten Jahren nach Deutschland gekommenen Geflüchteten sind psychisch schwer belastet infolge der Traumaerfahrungen im Herkunftsland und auf der Flucht sowie aufgrund der vielfältigen Probleme und Herausforderungen im Ankunftsland. Laut der Bundespsychotherapeutenkammer benötigen viele von ihnen psychotherapeutische Unterstützung. Jedoch ist das Versorgungssystem mit der aktuellen Situation überfordert. 
Wie Erfahrungen verschiedener Städte belegen, bestehen für Geflüchtete erhebliche Zugangsschwierigkeiten zur psychotherapeutischen Regelversorgung, so dass nur sehr wenige eine Psychotherapie bei Niedergelassenen in Anspruch nehmen. 
Zugangsbarrieren sind unter anderem das Fehlen von Dolmetscherkapazitäten oder die fehlende Kostenübernahme für Jene. Seitens der Geflüchteten herrscht oft Unwissenheit über die ihnen zustehenden Versorgungsmöglichkeiten. Die Zahl der niedergelassenen Psychotherapeuten, die bereits Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten gemacht haben, ist gering. 
Das Modellprojekt: 
Das Ziel unseres Modellprojektes ist es, die Möglichkeit für Geflüchtete zu schaffen um die Regel-Versorgung in Deutschland besser nutzen zu können. Dafür werden in dem Projekt seit Juli 2017 15 - 20 exemplarische Psychotherapien durchgeführt, bei denen systematisch Erfahrungen gesammelt werden sollen, die zur Lösungsentwicklung beitragen. 
Im Rahmen des Projekts haben wir bereits eine Koordinationsstelle für Aktivitäten, rund um die Behandlung der KlientInnen, geschaffen. 
Die von uns ausgebildeten Gesundheitspaten spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie sollten die Herkunftssprache der KlientInnen wie auch die deutsche Sprache gut können und sollten sowohl mit der Kultur des Herkunftslandes wie auch mit der deutschen Kultur vertraut sein. Geflüchtete mit psychischen Problemen werden von Ihnen durch die Therapie begleitet, über die Funktionsweise des Gesundheitssystems und über das Vorgehen der Psychotherapie aufgeklärt und bezüglich möglicher kultureller Unterschiede sensibilisiert (Kulturmittlung). 
Für die Zukunft ist es uns wichtig, ein nachhaltig funktionierendes Netzwerk aufzubauen und zu etablieren. Mit  Mitteln unseres Crowdfundings  im April 2017, konnten wir unser Modellprojekt aufbauen und mit der Umsetzung beginnen. Diese Mittel reichen jedoch nicht aus, um dem Projek teine nachhaltige Struktur zu geben. 
Mit diesem erneuten Spendenaufruf hoffen wir, unser Projekt erfolgreich weiterführen zu können und  einen Weg zur besseren psychotherapeutischen Versorgung von Geflüchteten zu ermöglichen.

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