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Unterstütze unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bei ihren Anwaltskosten

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Jugendliche aus Afghanistan brauchen deine Unterstützung, um vor Gericht für ihr Recht einzutreten. Ihnen wird ihr Recht auf ein Leben in Sicherheit versagt. Mangels Arbeitserlaubnis haben die Jungs keine Chance, die Anwaltskosten zu tragen.

R. Lang von AWO Jugendheim NoahNachricht schreiben

Liebe Freunde und liebe Fremde, 

Wir betreuen  unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Landkreis Regensburg. In unserem Jugendheim wohnen unter anderem acht  Jungen aus Afghanistan. Vier von ihnen, 15 – 17 Jahre alt haben einen Negativbescheid erhalten. Die weiteren Jugendlichen warten noch auf die Entscheidung ihres Asylantrags, den sie vor fast 2 Jahren gestellt haben. 

In diesen zwei Jahren ist viel passiert: Die Jungs haben Deutsch gelernt, Sportvereine gestürmt und Freunde gefunden. Sie haben sich auf eine ihnen unbekannte Situation eingelassen und auch wir haben viel von ihnen gelernt.  Sie  haben sich eingebracht und hart daran gearbeitet, ein Teil der Gesellschaft zu werden. Keiner von ihnen bereitet sich auf eine Zukunft „in der sozialen Hängematte“ vor. Die afghanischen Jugendlichen  wollen mitgestalten und sich hier ein unabhängiges Leben aufbauen.


Die aktuelle deutsche Asylpolitik droht nun diese Pläne zu durchkreuzen. Dass Afghanistan nicht sicher ist, brauchen wir niemandem zu erklären. Bis diese Erkenntnis auch zur Bundesregierung durchgedrungen ist, bleibt uns nur, gegen diese Fehlentscheidungen zu klagen.

Das ist dann auch des Pudels Kern:

Eine Klage kostet je nach Anwalt etwa 1.000€. Obwohl unsere Jugendlichen minderjährig sind, können sie kaum mit einer Bewilligung von Prozesskostenhilfe rechnen. 

Die Anzahlung für den Anwalt konnten wir bereits durch Spenden finanzieren. Den Rest müssten die Jungs von ihrem Taschengeld in Raten abbezahlen. Doch selbst bei größter Sparsamkeit und kleinen Raten ist das für die Jugendlichen nicht zu schaffen. Je nach Alter der Jugendlichen und je nach Anwalt sind die Raten zum Teil höher als das Taschengeld. Geld verdienen können sie auch nicht, da sie unter der Woche in die Schule gehen bzw. bei einem Negativbescheid kein Nebenjob genehmigt wird. 
Aus diesem Grund sind wir auf die Hilfe von Menschen angewiesen, die von der Entscheidungspraxis des BAMF ebenso entsetzt und enttäuscht sind wie wir und die nicht nachvollziehen können, warum junge, ehrgeizige, fleißige Menschen in ein Bürgerkriegsland abgeschoben werden sollen.

Wir BetreuerInnen und die Jugendlichen wären Ihnen für eine finanzielle Unterstützung bei den Anwaltskosten sehr dankbar.

In unser Jugendheim ziehen immer wieder neue unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ein. Mittlerweile auch aus anderen Ländern. Sollte einer unserer Jugendlichen seinen Prozess gewinnen, werden die Spendengelder an die nächsten Jugendlichen weitergegeben. 
Ansonsten werden die Spendengelder für einen anderen satzungsmäßigen, gemeinnützigen Zweck verwendet.


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