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Beendet Vorgartengestaltung des Tageszentrum "Villa Vivendi"

Ein Projekt von Verein für Sozialpsychiatrie gem. e. V.
in Saarlouis, Deutschland

Erweiterung und Öffnung in den "Sozialraum"; Umgestaltung Vorgarten; Teilhabe; Inklusion, Abbau von Stigmatisierungen, Vorverurteilungen, Vorurteile und Wertungen gegenüber Menschen in Lebenskrisen.

A. Wannenmacher
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Über das Projekt

Das Tageszentrum "Villa Vivendi" des Vereins für Sozialpsychiatrie gem. e.V. gibt Hilfen für Menschen, die langjährig durch psychische Behinderungen und Krankheiten beeinträchtigt sind.

Beratung und Begleitung finden hier ebenso für Angehörige und Freunde der direkt betroffenen Menschen statt.

Angesprochen sind:

     - psychisch kranke/behinderte Erwachsene, insbesondere chronisch Leidende

     - Menschen, die ganz allgemein Kontakt- und somit Persönlichkeitsstörungen haben.

Für viele langjährig psychisch erkrankte Menschen, die meist aufgrund vielfältiger Behinderungen keinen Arbeitsplatz haben,  stellt sich das Problem eines ausgefüllten und sinnhaft strukturierten Tagesablaufs.

Nötig sind u.a.

- tagesstrukturierende Angebote

     zur Herstellung und Sicherung der sozialen Eingliederung und

     zur Unterstützung einer selbständigen Lebensweise, sowie

     zur Teilnahme am Gemeinschaftsleben in der Gemeinde. 

In der Familie und im Bekanntenkreis, wo sich die Besucher der Tagesstätte für gewöhnlich aufhalten, sind auch aufgrund der psychischen Behinderung viele Verhaltensmuster derart eingefahren, dass gerade durch die professionellen alltagsstrukturierenden Angebote und die Erfahrung von Distanz sich das Zusammensein entspannen kann, sich solches positiv auf den Betroffenen auswirken.


Zur Erweiterung und Öffnung in den "Sozialraum" hinein soll nun der Vorgarten dahingehend umgestaltet werden, dass die Besucher der Einrichtung die Möglichkeit erhalten, mitten in der Stadt und somit inmitten der vielen Stadtbesucher zu sein.

Raus aus der "gefühlten" Isolierung, hinein in das "ganz normale"  Umfeld und in die äußere Lebendigkeit einer Stadt.

Diese Öffnung bedeutet den Besuchern sehr viel, weil sie sich so wieder an ein "normales" Leben gewöhnen können (Teilhabe).

Die Umgestaltung und die damit verbundenen Sitzplatzmöglichkeiten sollen bei jedem Wetter dazu einladen, Menschen der näheren Umgebung und zufällig vorbei Gehenden im Sinne der Inklusion, eine Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Stigmatisierungen, Vorverurteilungen, Vorurteile und Wertungen gegenüber Menschen in Lebenskrisen haben dadurch die gute Chance, sich aufzulösen oder zu mindern.