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Sensibilisierungsprojekt zum Thema Queere Geflüchtete

Esslingen, Deutschland

Sensibilisierungsprojekt zum Thema Queere Geflüchtete

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Queer Refugees – Ein Sensibilisierungsprojekt für Sozialarbeiter_innen, Ehrenamtliche und Security

J. Lambert von Weissenburg e.V.Nachricht schreiben

Queer Refugees – 
Mehr Sensiblisierung für Sozialarbeiter_innen, Ehrenamtliche und Mitarbeiter_innen der Security 

In der Nacht zum 27.6. 2017 ereignete sich in der Gemeinschaftsunterkunft Horst in Mecklenburg-Vorpommern ein sexistischer Übergriff auf eine Transaktivistin aus Honduras. Sie wurde beschimpft und angespuckt, ein Mitbwohner der Unterkunft konnte gerade noch verhindern, dass sie geschlagen wurde. Die dort zuständigen Fachkräfte der Malteser griffen nicht ein, sondern lachten die Angegriffene sogar noch aus. Die Transaktivistin stellte Anzeige, der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern machte den Übergriff öffentlich (http://www.fluechtlingsrat-mv.de/sexistischer-gewalttaetiger-uebergriff-in-nostorf-horst/3724/#more-3724).

Fälle wie diese sind keine Seltenheit. Immer wieder kommt es zu Übergriffen und Beleidigungen in Unterkünften gegen queere Geflüchteten (oder auch LSBTTIQ-Geflüchteten) und das Personal in den Unterkünften schreitet nicht ein oder unterstützt nicht. Spezielle Beratungen für queere Geflüchtete sind eine Seltenheit. Genau hier wollen wir mit unserem Sensibilisierungsprojekt ansetzen!

Zur Sensibilisierung von Sozialarbeiter_innen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter_innen der Security in Gemeinschaftsunterkünften entwickeln wir einen Bildungsbaustein, der sich aus einem animierten Erklärfilm, einer Bildungsmappe, die auf die Filminhalte genauer eingeht, und aus Stickern zusammensetzt. Der Film soll von der Berliner Filmfabrik „Pudelskern“ produziert werden. Die Zuschauenden bekommen durch ihn einen Einblick in das Thema Homosexualität und Transidentität als Fluchtgrund, die Inhalte werden durch die Bildungsmappe genauer beleuchtet und somit bietet die Kombination einen Rahmen für die vertiefte Auseinandersetzung mit der Fragestellung, was es bedeuten könnte, als queere geflüchtete Person nach Deutschland zu kommen. 

Wir, eine Gruppe von acht Studierenden der Sozialen Arbeit und einer Dozentin an der Hochschule Esslingen, wollen im Rahmen eines Studienprojekts auf diese Thematik aufmerksam machen. Für die Entwicklung des Bildungsbausteins arbeiten wir eng mit queeren Geflüchteten zusammen. Zudem kooperieren wir mit dem Projekt „Refugees & Queers. Politische Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Flucht/Migration/Asyl“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld., das Initiativen in dem Themenfeld vernetzt. Dort wird das Material vorgestellt und verbreitet. 

Einen vertieften Einblick in die Thematik, um die es uns geht, liefert die Geschichte von Ibrahim, der uns freundlicherweise erlaubt hat sein Video einzustellen https://www.youtube.com/watch?v=exANL1PTsNA .