Hilfe für die Straßenkatzen in Kusadasi zu (über-)leben

Kusadasi, Türkei

Hilfe für die Straßenkatzen in Kusadasi zu (über-)leben

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Es ist das Leben jedes einzelnen Tieres in der Türkei, das uns nun bereits im 13. Jahr antreibt. Ohne unsere Hilfe haben die Straßenkatzen in Kusadasi keine Chance. Lasst uns jetzt gemeinsam die Welt ein Stück besser machen.

Petra S. von Sunnydays for Animals e.V.Nachricht schreiben

Seit fast 5 Jahren sorgen wir für die Streuner in Kusadasi  an der türkischen Ägäisküste mit Hilfe unserer ehrenamtlich tätigen Angelika und einigen Futterstellenbetreuerinnen. 
 
Wir sorgen für Futter, Kastrationen und tierärztliche Behandlungen, um den Tieren ihr Leben auf der Straße zu erleichtern. 
 
So konnten wir seit Oktober 2012 bis heute 4.988 Hunden und Katzen eine Kastration ermöglichen und den so nicht geborenen Hunde- und Katzenwelpen ein Leben auf der Straße oder sogar ein leidvolles Sterben auf der Straße ersparen. 
 
Dort die Trächtigkeit durchzustehen und ihren Nachwuchs großzuziehen, bedeutet für die Katzenmütter fast unmenschliche Anstrengungen und immer wieder müssen sie dabei zusehen, wie ihre Kitten an Katzenschnupfen und Katzenseuche erkranken und oftmals elendig sterben.
 
Nun aber hat sich noch eine weitere - weitaus größere - Notwendigkeit ergeben, die Kastrationen und Behandlungen noch effektiver fortzuführen:
 
Herpesviren sind neben Caliciviren die häufigsten Auslöser eines Katzenschnupfens und sie verteilen sich unter den Katzen durch Kontakt - der eben auch durch die Paarung entsteht. Aber auch der tägliche Kontakt unter den Straßenkatzen sorgt für schnelle und reichliche Verbreitung. Bereits nach zwei bis drei Tagen treten klinische Symptome auf. Sie äußern sich vor allem in starkem Nasen- und Augenausfluss, häufig verbunden mit Bindehautentzündung und Hornhautschädigungen bis hin zu einer Augenvereiterung. An der Zunge können stark schmerzende Geschwüre auftreten, die Nasenmuscheln können durch Gewebszerfall (Nekrose) stark geschädigt werden. Außerdem treten oft Fieber, Appetitlosigkeit und Niesen auf. Trächtige Katzen können während der 6. Trächtigkeitswoche abortieren. Vor allem bei Katzenwelpen kann es auch zu schweren Lungenentzündungen kommen, die (unbehandelt) tödlich enden. 
 
Ob nun jung oder älter - die infizierten Katzen sterben - wenn wir sie nicht vorher finden und sie behandeln können - in der Regel elendig in irgendwelchen Hinterhöfen. 

Wir wollen den Tieren so gern helfen, doch die Behandlungen und Kastrationen bescheren uns jeden Monat sehr hohe Rechnungen, für die wir die entsprechenden Mittel dringend benötigen.
 
Deshalb bitten wir Euch um Hilfe für die "Ärmsten der Armen".  Über die Aktion im März haben wir einen bildreichen Bericht veröffentlicht. Bitte lest ihn durch, schaut Euch die Bilder an und helft uns dabei, weiteren Tieren zu helfen:  https://www.sunnydays-for-animals.de/2017/04/14/bericht-%C3%BCber-die-kastrationsaktion-im-m%C3%A4rz-2017-in-kusadasi-t%C3%BCrkei/