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Unfairtobacco - der Tabakindustrie etwas entgegensetzen

Berlin, Deutschland

Unfairtobacco - der Tabakindustrie etwas entgegensetzen

Berlin, Deutschland

Wir zeigen, wie die Tabakindustrie Menschen schadet und die Umwelt zerstört. Im Jahr 2017 hat uns die Weltgesundheitsorganisation mit dem World No Tobacco Day Award ausgezeichnet.

S. von Eichborn von Blue 21 | 
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Über das Projekt

Wir zeigen, wie die Tabakindustrie Menschen schadet und die Umwelt zerstört. Die Weltgesundheitsorganisation hat uns mit einem World No Tobacco Day Award 2017 ausgezeichnet, weil wir mit unserer Arbeit "Brücken zwischen unterschiedlichen Bereichen und Menschen" schlagen – zum Beispiel zwischen nachhaltiger Entwicklung, Menschenrechten und öffentlicher Gesundheit.

Worum geht es?
Die Tabakindustrie verletzt Menschenrechte weltweit, insbesondere Kinderrechte.

Der Tabaksektor umfasst ein weltweites Netzwerk aus Plantagen, Fabriken und Marktingagenturen und wird von immer weniger Unternehmen kontrolliert. Mehr als 90% des weltweit gehandelten Tabaks werden im Globalen Süden angebaut. Tabakfirmen profitieren von Kinderarbeit auf Tabakfeldern. Den Kindern werden u.a. das Recht auf Gesundheit und das Recht, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden, genommen.
Tabakanbau zerstört die Umwelt: Pestizide vergiften die Gewässer und für die Trocknung der grünen Tabakblätter werden Wälder abgeholzt. Der Tabaksektor hat einen doppelt so großen CO2-Fußabdruck wie Dänemark.
Die sechs größten Zigarettenkonzerne machen etwa 37 Milliarden US-Dollar Gewinn pro Jahr, von denen der Großanteil in die Länder des Nordens fließt. Seit Jahrzehnten wissen Tabakkonzerne, dass sie ein süchtig machendes, tödliches Produkt verkaufen. Dennoch wollen sie weiter Gewinne mit der Sucht machen. Sie gehen gezielt vor, um Regierungen von effektiver Tabakkontrolle abzuhalten.
Tabakunternehmen profitieren davon, Kinder und Jugendliche von Zigaretten und anderen Tabakprodukten abhängig zu machen. Ihre Werbekampagnen sind auf Jugendliche ausgerichtet. Dadurch wird das Recht auf Gesundheit von Kindern und Jugendlichen verletzt, ebenso wie durch den fehlenden Schutz vor Passivrauch.

Tabakunternehmen haben dafür Verantwortung, dass weltweit jedes Jahr acht Millionen Menschen an den Folgen von Tabak sterben.

Was tun wir?
Wir decken Strategien der Tabakindustrie auf und erstellen Infomaterial. Wir führen interaktive Workshops über Kinderrechte und Tabak an Schulen durch. Wir unterstützen Kinder und Jugendliche dabei, selbst aktiv zu werden. Wir halten Vorträge und organisieren Veranstaltungen. Gemeinsam mit internationalen Partner*innen haben wir die Kapstadt-Deklaration für Menschenrechte und eine tabakfreie Welt initiiert, inzwischen unterstützt von über 150 Organisationen. In Deutschland koordinieren wir das Netzwerk Kinderrechte und Tabakkontrolle und engagieren uns für ein Tabakwerbeverbot und ein Lieferkettengesetz.

Werden auch Sie aktiv für eine tabakfreie Welt. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.
Zuletzt aktualisiert am 01. Juni 2020