Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Stoppt den Megastall! Bald 39.900 Legehennen in Eselshütte (Uckermark)?

Fill 100x100 axel kruschat

Mit der geplanten Legehennenanlage für knapp 40.000 Hennen in Eselhütte ensteht ein weiterer Megastall in der Uckermark. Dagegen wehrt sich der BUND Brandenburg und die Bürgerinitiative "Eselshütt".

A. Kruschat von BUND Brandenburg e.V.Nachricht schreiben

In Eselshütte bei Jakobshagen soll die nächste Legehennenanlage in der Uckermark entstehen. Geplant ist eine Anlage für 39.900 Freiland-Hennen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative "Eselshütt" zusammen mit dem BUND. Denn obwohl es Freilandhennen im Vergleich zu ihren Artgenossen in der Bodenhaltung noch verhältnismäßig gut geht, ist der Bau einer Anlage dieser Größenordnung dennoch ein erheblicher Eingriff in die Landschaft.

“Öko” oder “Bio” sind Freilandhennen deswegen keinesfalls. Derzeit häufen sich die Bauanträge für Legehennenanlagen in der Uckermark. Ökologisch ist das höchst bedenklich, denn der Boden ist bereits durch die Jahrelange Ausbringung von Gülle, z.B. durch die ehemalige Schweinemastanlage in Haßleben mit 128.000 Tieren zu DDR-Zeiten, stark vorbelastet. Ziehen nun wieder Massentierhaltungsanlagen ein, hat die Naturlandschaft keine Chance, sich zu erholen. Wird die Anlage wie geplant gebaut, werden zudem die umliegenden Biotope und vor allem die Vogelschutzgebiete gestört. Deshalb steht das Landesumweltamt in der Pflicht, bei Genehmigung derartiger Anlagen seinen Ermessensspielraum als Genehmigungsbehörde auszuschöpfen und eine Umweltverträglichkeitsprüfung zur Pflicht zu machen.

Einen kurzen Eindruck über das Bauvorhaben gibt es bei Uckermark-TV:

Damit die Belage von Mensch, Tier und Umwelt nicht zu kurz kommen, wird der BUND Brandenburg vor allem die naturschutzrelevanten Gründe gegen eine derartige Anlage geltend machen und diese in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative aktiv bei Einwendungen, Widersprüchen und immissionsschutzrechtlichen Klageverfahren vertreten. 

Sollte der BUND bei einem erfolgreichen Klageverfahren Kosten von der Gegenseite teilweise oder in Gänze erstattet bekommen, verwendet er die Spenden für ein ähnliches Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.


Hilf mit, das Projekt zu verbreiten