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Kinderglück-Schulranzen für bedürftige Erstklässler*innen

Dortmund, Deutschland

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Kinderglück-Schulranzen für bedürftige Erstklässler*innen

Dortmund, Deutschland

Der erste Schultag stellt Weichen. Das jährliche Schulranzenprojekt ermöglicht Erstklässler*innen, die von Kinderamut betroffen sind einen Schulstart auf Augenhöhe - für ein Mehr an Chancengleichheit. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen.

B. Krispin von Stiftung Kinderglück | 
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Über das Projekt

Das Kinderglück-Schulranzenprojekt startete 2008 mit der Anfrage eines Schulranzens für einen Erstklässler. Seit einigen Jahren ist es das größte spendenbasierte Projekt dieser Art in Deutschland, da insbesondere im Ruhrgebiet die Kinderarmut sehr hoch ist. 2020 geht die Stiftung Kinderglück von rund 2.000 Anträgen aus. Das Projekt richtet sich an Erstklässler*innen, die an ihrem ersten Schultag nicht mit einem Ranzen, sondern mit einer Plastiktüte oder einen Stoffbeutel vor dem Schulportal stünden.  25 Ehrenamtliche helfen Kinderglück-Gründer Bernd Krispin dieses Großprojekt umzusetzen. Die Erstklässler*innen wissen zu keinem Zeitpunkt, dass der Schulranzen eine Spende ist, denn er wird von den Antragsstellern an die Eltern ohne Beisein der Kinder übergeben. Diese Handhabung ist der Stiftung Kinderglück ein großes Anliegen. 

2020 geht die Stiftung Kinderglück von einer erneuten Steigerung der Anträge im Vergleich zu m Jahr 2020 aus. so viele Anträge wie noch nie.

„Monatelang planen wir dieses Projekt und jedes Jahr wird uns erneut bewusst, was es für ein Mammutprojekt ist. 6 LKW-Ladungen mit Tornistern müssen in der Kinderglück-Halle untergebracht werden. Insgesamt 6 Tonnen an Material  werden bewegt. Das Schöne an dieser Aufgabe ist, dass es alles Sinn macht, denn hinter jedem der 2.000 Ranzen steht ein Kind, dass so einen unbeschwerten Schulstart erleben darf. Am liebsten möchte ich alle umarmen, die uns bei der Realisierung helfen. Da das schwierig wird, an dieser Stelle ein ganz herzliches Danke“, so Gründer und 1. Vorsitzender der Stiftung Kinderglück Bernd Krispin. 

Die Motivation für dieses Großprojekt ist eindeutig: Im Ruhrgebiet ist die Kinderarmut besonders ausgeprägt. In vielen Städten existieren Stadtteile, in denen die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in prekären Verhältnissen aufwächst. Wenn der erste Schritt Richtung Bildung ohne einen eigenen Schulranzen beginnt, dann ist gesellschaftliche Ausgrenzung vorprogrammiert. 

Die Stiftung Kinderglück versucht mit seinem langjährigen und jährlichen Schulranzenprojekt diesem Aspekt von Kinderarmut entgegenzuwirken. Zu Beginn des Jahres werden alle kooperierenden Einrichtungen darüber informiert, dass sie Ranzenanträge stellen können. Die Einrichtungen prüfen die Bedürftigkeit der Kinder. Diese werden gesammelt und an einem zentralen Verteiltag ausgegeben. Auch nach dem Verteiltag treffen erfahrungsgemäß bis zum Herbst noch bis zu 200 zusätzliche Anträge ein. Aufgrund dessen bestellt die Stiftung immer eine höhere Anzahl von Ranzen, um auch diesen Antragsstellern gerecht zu werden. 

Hilf mit und sei ein Glücksbringer für Erstlässler*innen! Danke für deine Spende!

Zuletzt aktualisiert am 24. März 2020