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Daniela Freyer
Daniela Freyer schrieb am 02.09.2026
Zwei kleine Elefanten, die nicht aufgegeben haben August 2026

Es begann mit einem kleinen Elefanten, der allein durch Sambia irrte. Auf der verzweifelten Suche nach Schutz gelangte er schließlich in ein Dorf – erschöpft und verängstigt. Ranger unserer Partnerorganisation brachten ihn in Sicherheit. Sie gaben ihm einen Namen: Wanzelu, „der Mutige“.


Doch der kleine Elefant hatte noch einen langen Weg vor sich. Er litt unter Krampfanfällen und einer schweren Infektion. Tag und Nacht waren seine Pfleger bei ihm. Sie versorgten ihn mit Medikamenten und spezieller Milch, blieben an seiner Seite und warteten auf jedes kleine Zeichen, dass seine Kräfte zurückkehrten. Und tatsächlich: Wanzelu begann wieder zu trinken.

Heute lebt er in der Auffangstation von Game Rangers International bei Lusaka. Dort hat er Anschluss an eine neue Elefantenfamilie gefunden – und damit etwas, das ein Elefantenkind nach dem Verlust seiner Mutter ganz besonders braucht: Geborgenheit.  Doch nur einen Tag später wartete bereits der nächste Notfall
Am Ufer des Sambesi wurde ein weiteres Elefantenkind entdeckt. Erst ein Jahr alt, nur noch Haut und Knochen, fünf Tage lang mutterseelenallein. Sein Name ist Kabika.

In der Rettungsstation war Kabika so verängstigt, dass er zunächst jede Nahrung verweigerte. Seine Pfleger blieben bei ihm. Sie versuchten es immer wieder. Bis er schließlich die Milchflasche annahm.
 Seitdem bekommen Wanzelu und Kabika die Hilfe, die sie brauchen und ihre Rettung war erst der Anfang. Bis ein Elefantenkind eines Tages selbstständig in der Wildnis leben kann, können bis zu 15 Jahre vergehen.



Ihre Unterstützung macht genau das möglich. Sie trägt dazu bei, dass die Milchflaschen gefüllt sind, wenn ein verängstigtes Elefantenkind endlich wieder trinken möchte. Dass Medikamente da sind, wenn ein kleines Leben sie dringend braucht. Und dass die Pfleger bleiben können – auch in den langen Jahren, die noch vor den beiden liegen.