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Der Prager-Haus Apolda e.V. ist ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat die Rettung und Sanierung des ehemaligen Geschäftshauses eines jüdischen Händlers für Fleischereibedarf und seine Ausgestaltung zum Ort des Lernens und der Erinnerung.

P. Franz von Prager-Haus Apolda e.V.Nachricht schreiben

Seit 2007 arbeitet in Apolda der Prager-Haus Apolda e.V., um das ehemalige Geschäftshaus einer jüdischen Familie zum Ort des Lernens, des Erinnerns und des Begegnens auszugestalten. Die Vereinsmitglieder haben das marode und vom Abriss bedrohte kleine Handelshaus gekauft, haben ein Konzept für seine Ausgestaltung und Nutzung erarbeitet und sind dabei, dieses Ziel schrittweise durch die Sanierung und Einrichtung nutzbar zumachen. Dabei wurde 2016 ein erster Bauabschnitt verwirklicht: die Umgestaltung von Pragers Fellküche zu einem Vereinsraum. Gleichzeitig ist der Einbau einer Teeküche und eines behindertengerechten WC grundhaft vorbereitet bis auf die Installationsarbeiten. Der zweite Bauabschnitt beinhaltet die Dachneudeckung und die Renovierung der Außenmauern einschließlich der straßenseitigen Sichtfassade, deren Beginn unmittelbar bevorsteht. Der dritte Bauabschnitt beinhaltet die Ausgestaltung und Einrichtung eines Museumsraumes, eines Medienkabinetts zur Nutzung durch Schüler und die Gestaltung des Hausflurs.
Parallel zu diesem Sanierungskonzept betreiben die Vereinsmitglieder und die im Verein integrierte Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit durch die Erarbeitung von Biografien jüdischer Opfer, aber auch Verfolgter aus anderen Gründen: aus dem Arbeiterwiderstand, von Wehrmachtsdeserteuren, ZwangsarbeiterInnen und ihren Kindern sowie Euthanasieopfern. Seit 2008 wurden schon 65 Stolpersteine im Stadtgebiet verlegt. 35 Veröffentlichungen zu den Themen Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit wurden geschrieben und herausgegeben. Zeitzeugen, Autoren Musiker und Wissenschaftler werden zu Verträgen und Gesprächen über jüdisches Leben eingeladen.

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