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Abenteuer-Aufwind

Bottrop, Deutschland

Abenteuer-Aufwind

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Wer krank ist, muss sich schonen. Dieser Irrglaube ist im Denken vieler fest verankert. Das Programm Abenteuer Aufwind macht Schluss mit diesem Märchen. Wir bieten Abenteuersport für Menschen mit und ohne Handicap.

M. Schmid von Sportbildungswerk NRWNachricht schreiben

Das Projekt
Wer krank ist, muss sich schonen. Dieser Irrglaube ist im Denken vieler fest verankert. Das Programm Abenteuer Aufwind des Sportbildungswerkes und des Bottroper Sportbundes macht Schluss mit diesem Märchen. „Positive Effekte von Sport und körperlicher Aktivität auf Menschen mit Handicap sind mittlerweile gut untersucht und vielfach belegt“, so Martin Schmid - Geschäftsführer des Bottroper Sportbundes, der selbst unter Multipler Sklerose leidet. 
Bisher empfahlen Ärzte körperliche Aktivität meist, um Krankheiten vorzubeugen. Doch zunehmend erkennen Mediziner, Bewegung hilft Menschen auch dann, wenn sie schon erkrankt sind häufig besser als teure Tabletten und Hightech-Medizin.
„Mit Abenteuer Aufwind möchten wir insbesondere die Menschen ansprechen, die sich durch die etablierten Reha- oder Behindertensportprogramme nicht angesprochen fühlen“, erklärt Frau Dr. Heike Schneider, Universitätsmedizin Göttingen. „Uns geht es vor allem darum, den Teilnehmern ein Gefühl von Freiheit zurückzugeben. Es ist enorm wichtig Träume zu verwirklichen und sich von der Krankheit nicht unterkriegen zu lassen. Dadurch entstehen enorme positive Effekte auf die Psyche, was sich wiederum auf die allgemeine Befindlichkeit und auf das Immunsystem auswirkt.
Der Ausbau der inklusiven Sportangebote soll zukünftig weiter dabei helfen, noch mehr Menschen mit Handicap das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu vermitteln, ihnen beim Ausbau von Fähigkeiten und beim Abbau von Ängsten und Zweifeln helfen und Mut, Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern.
Welche Menschen engagieren sich bei Abenteuer Aufwind?
Fast alle Trainer, Therapeuten und auch die meisten im Projekt engagierten Ärzte sind Menschen mit Handicap. Das Lernen am Modell stellt eine Wirkvariable beim Abenteuer Aufwind dar!
Hat Abenteuer Aufwind etwas bewegt?
Auf jeden Fall! Der O-Ton eines Teilnehmers „Durch euch habe ich zum ersten Mal so etwas wie Freunde!“ macht betroffen aber auch stolz. Einladungen zu Vorträgen in Kliniken wie Rehaklinik der Knappschaft, St. Vincenz Hospital Essen, Marienhospital Essen, Krupp Klinik Essen, Klinikum Vest aber auch in Gesundheits- und Sozialausschüssen, der Besuch der Ministerin Löhrmann zeigen, dass Abenteuer Aufwind auf dem richtigen Weg ist.
Wir beweisen, dass man selbst nach einer oder mit einer schweren Erkrankung Außergewöhnliches vollbringen kann und dass die gewonnenen Erfahrungen enorm wichtig für die individuelle Problembewältigung sind“.
Dabei steht das gemeinsame Erleben von Erfolg oder Misserfolg im Focus. Wir bewegen uns gemeinsam, aber individuell mit unterschiedlichen Zielen und Schwierigkeiten. Dabei treiben wir Sport ohne an die Erkrankung zu denken. Wir treiben Sport weil es uns Spaß macht und neue Erlebnisse garantiert. Dabei lernen wir auch mit Niederlagen umzugehen und es z.B. bei einer Kletterroute immer wieder neu zu versuchen. 



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