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Künstlerhilfe e.V. Verein zur Förderung psychisch kranker Künstler

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Der Verein unterstützt Mitglieder im Ehrenamt bei der Organisation von Benefiz - Konzerten , Lesungen, Ausstellungen, Seminaren zur Aufklärung über psychische Krankheiten, die der Verein veranstaltet.

A. Schmidt von Künstlerhilfe e.V. Nachricht schreiben

Der Verein unterstützt Mitglieder im Ehrenamt bei der Organisation von Benefiz - Konzerten , Lesungen, Ausstellungen, Seminaren zur Aufklärung über psychische Krankheiten, die der Verein veranstaltet.
Der Verein möchte Künstlern mit einer psychischen Erkrankung die Möglichkeit geben, durch das Ehrenamt aus der Isolation zu treten und nach den individuell vorhandenen psychischen Ressourcen, wieder am Alltagsleben teilhaben zu können und eine Bestätigung von außen erhalten zu können. 
Der Verein strebt an , ein eigenes Therapiezentrum für Künstler mit einer psychischen Erkrankung als auch eine Kleinkunstbühne in Hamburg zu eröffnen. 
Ich , Andreas Schmidt, bin selbst Betroffener einer chronischen bi-polaren Erkrankung und einer Ich Störung und musste vor 3 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Ich habe durch meine Tätigkeit als ehemaliger Leiter der Opernabteilung am Festspielhaus Baden-Baden viele Künstler erlebt, die ähnliche Probleme haben und wie wichtig es ist , sofort bei ersten Anzeichen psychotherapeutische Hilfe zu bekommen. Leider ist das in Deutschland so gut wie nie schnell möglich. Man wartet zu lange auf einen Therapieplatz und wird mit dem Stigma belegt, nicht mehr leistungsfähig zu sein und unberechenbar zu sein. Durch das in die Ecke stellen, verschärft sich das Krankheitsbild weiter und im Falle von Einnahme von Medikamenten ist sowieso eine grundsätzliche Einschränkung gegeben. 
Als ich in Rente gehen musste, saß ich zu Hause und man erwartete von mir, das ich nun dankbar über die finanzielle Absicherung sein sollte. Dabei ist eine Tagesstruktur, ein sehr wichtiges Element um die Krankheit nicht weiter zu nähren. 
Nach langem hin und her Überlegen wurde mir klar, das ich etwas ändern musste. Ich erfand eine Theaterfigur, Tante Woo, die ich seit dem verkörpere und die Biographische Züge von Andreas besitzt. Seit Gründung des Vereins habe ich im Ehrenamt wieder die Möglichkeit das zu tun, was ich gelernt und studiert habe : Schauspiel und Gesang. Ich kann auf die Bühne gehen, ohne meine finanziellen Stützen, die ich brauche , wieder zu leben. Ich kann mir seit dem wieder gesellschaftliche Bestätigung holen, die jeder Mensch zum Überleben benötigt. 
Durch den Verein bietet sich für Künstler mit einer psychischen Erkrankung die Möglichkeit, im Ehrenamt auf eine Bühne gehen, eine Ausstellung zu organisieren oder eine Lesung abzuhalten. 
Mit den Spendengeldern die der Verein einnimmt, können Mitglieder mit einer nachweisbaren psychischen Diagnose einen Antrag auf Förderung stellen. Damit ist gewährleistet, das sich der Verein nach seinen finanziellen Möglichkeiten entsprechend, z.B. an entstandenen privat gezahlten Therapiekosten beteiligt oder wichtige lebenswichtige Dinge , die vielleicht durch Krankengeldzahlungen oder völlige Arbeitsunfähigkeit ummöglich sind, anteilmäßig übernimmt. 
Des Weiteren organisiert der Verein neben Benefizkonzerten auch Seminare über neueste Methoden der Therapieentwicklung und versucht mit den Spendengeldern ein Therapiezentrum für Soforthilfe und ein kleine Bühne für Darbietungen zu finanzieren

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