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Spende zur Lebenserhaltung in Simbabwe in der Region Binga durch Brunnenbau

Simetelele,Mulindi,Bunsiwa = Region Binga, Simbabwe

Spende zur Lebenserhaltung in Simbabwe in der Region Binga durch Brunnenbau

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Brunnenneubau in Simatelele, Bunsiwa und Mulindi in der Region Binga im Norden von Simbabwe. Dauerhafte Versorgung mit Wasser für Menschen,Tiere und die Landwirtschaft,gegen den Hunger. Mit Solartechnik zum Betrieb der Pumpen für bis zu 100m Tiefe.

H. Budich von Evangelischer Kirchenkreis Oberes HavellandNachricht schreiben

Seit 20 Jahren besteht eine Begegnungspartnerschaft mit den Dörfern Simatelele, Bunsiwa und Mulindi
in der Region Binga im Norden von Simabwe. 
Entstanden ist die Partnerschaft nach einer Kirchentagung in Harare, bei welchem ein Vertreter des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland teilnahm.
Dieser Kirchentag wurde auf die Situation der Tonga aufmerksam. Dieses Volk gehört zu den ärmsten in Simbabwe.
Insbesondere deshalb,`weil es Ende der 50 er Jahre durch den Bau des Karibastausees von seinen fruchtbaren Feldern an den Ufern des Sambesi auf das karge Hochland vertrieben wurde und sozusagen bei Null wieder anfangen mußte mit Landwirtschaft und Viehzucht.
1963 entstand aus Nord- und Südrhodesien Sambia und Simbabwe, als ehemalige engl. Kolonie.
Unsere Begenungspartnerschaft mit den Tongas hat durch gegengseitige Besuche von Personen, einen Prozeß des  Kennenlernens und auch des Erkennens von Problemen eingeleitet.
Als Hauptproblem hat sich die Wasserversorgung in diesen Dörfern gezeigt. 
Es gibt keinen elektrischen Strom und kein fließendes Wasser.
Die dort vorhandenen handbetriebenen Brunnen  versiegen allmählich und sind auch physisch verschlissen.
Das führt dazu, daß durch Ausfall der Regenzeiten und der damit verbundenen Trockenheit die Landwirtschaft am Boden liegt, Tiere sterben, die Menschen leiden zunehmend an Hunger.
Sie haben keinen Gelderwerb, sondern leben von den Ergebnissen ihrer Land,-Tier und in sehr geringen Umfang von der Fischwirtschaft.
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns, ihnen die größtmögliche Unterstützung zu geben, damit die drei Dörfer neue Brunnen erhalten, die das Wasserproblem langfristig lösen werden. 
Die  Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Harare hat uns bestätigt, daß es in Simbabwe genügend Wasser gibt- allerdings unterirdisch, in bis zu 100 Meter Tiefe.
Da unsere Dörfer 30-50 Km voneinander entfernt liegen und potentiell in Frage kommende einheimische Betriebe in 300 bis 400 Km Entfernung ihren Sitz haben, gilt es die Bohrungen und alle anderen erforderlichen Maßnahmen  terminlich so zu gestalten, daß durch die Entfernungen keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Jetzt bemühen sich unsere Partner um die erforderliche Baugenehmigung für alle drei Dörfer. Dann werden die angeforderten Kostenvoranschläge einschlägiger Betriebe analysiert und das beste und günstigste Angebot herausgesucht.
Dabei ist vorgesehen, die Brunnen mit solarbetriebenen elektrischen Pumpen, mit je drei hochgestellten Tanks, Wasserleitungen und Akkumulatoren zur Zwischenspeicherung der Energie einzurichten.
Getrennte Abnahmestellen für Trinkwasser, Brauchwasser,Tiertränke und Versorgung der Felder, sowie
die nachhaltige Pflege und Wartung der Anlage in eigener Regie der Partner sind vorgesehen.
Nach anfänglich kostenloser Bereitstellung des Wassers erhoffen wir, daß es perspektivisch möglich ist, Überschüsse durch Verkauf von Erzeugnissen zu erwirtschaften.  Damit können davon dann Gelder  für den Erhalt des Wassersystems  verwendet werden.

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