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Ich habe 727,00 € Spendengelder erhalten

F. Fendl
F. Fendl schrieb am 24.04.2019

Nachdem es nun lange ruhig war um unser Spendenprojekt kommt jetzt wieder Bewegung in die Sache. Ursprünglich hatten wir auch geplant Spenden für die Gerichtskosten zu sammeln. Diesen Bedarf haben wir nun gelöscht, da wir einerseits für diesen Bedarf noch keine Spenden erhalten haben und sich mittlerweile durch zwei leider verlorene Verfahren herausgestellt hat, dass die Jugendlichen die Verfahrenskosten auch dann nicht zu tragen haben, wenn sie vor Gericht verlieren, daher ist ein solcher Bedarf nicht mehr vorhanden.  Anders verhält es sich mit den Anwaltskosten. Da die Chancen der Jugendlichen die bisher schon ein Verfahren hatten überaus gering einzuschätzen waren, haben sie sich in Absprache mit den beauftragten Anwälten hierbei nicht anwaltschaftlich vertreten lassen. Für das nächste Gerichtsverfahren, dessen Termin bereits anberaumt ist, ist ein Anwalt beauftragt, den Jugendlichen vor Gericht zu vertreten, da durch persönliche Umstände des Jugendlichen die Aussichten sehr viel besser sind. Hierfür wird er aller Voraussicht nach 450,00 Euro berechnen. Diese Kosten kommen zu den von den Anwälten bereits abgerechneten Koten (200,00 Euro für den Einspruch gegen den Asylbescheid + 400,00 Euro für die laufenden Anwaltskosten) hinzu. Die aktuellen Spenden werden wir für die anwaltschaftliche Vertretung dieses Jugendlichen verwenden und für einen weiteren Jugendlichen, der sich ebenfalls von seinem Anwalt vertreten lassen wird.  Der Zeitraum, vom Einspruch gegen den Asylbescheid bis zum tatsächlichen Verfahren wurde vom erwarteten Zeitpunkt (ca. 9 Monate später) mittlerweile weit überschritten. In der Zwischenzeit ist aufgrund der sinkenden Flüchtlingszahlen und der geringeren Berichterstattung der Medien auch das Engagement in der Bevölkerung zurückgegangen. Gerade deshalb hoffen wir, dass Du noch einmal für unsere Kampagne spendest, damit wir allen unseren Jugendlichen die Chance bieten können, unser Möglichstes zu versuchen, damit sie in Deutschland zu bleiben können. 

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