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BI KW stinkt's - Keine Erweiterung der Wiesenhof-Schlachtfabrik

Königs Wusterhausen, Deutschland

BI KW stinkt's - Keine Erweiterung der Wiesenhof-Schlachtfabrik

Königs Wusterhausen, Deutschland

Die Bürgerinitiative (BI) „Königs Wusterhausen stinkt’s“ möchte die Erweiterung der Schlachtfabrik des Wiesenhof-Konzerns in Niederlehme verhindern. 230.000 Tiere sollen dort pro Tag geschlachtet werden: auf Kosten unserer Gesundheit und der Natur!

Torben B. von NABU Brandenburg | 
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Über das Projekt

Umwelt- und Tierschutzskandal vor den Toren Berlins: Die Bürgerinitiative (BI) „Königs Wusterhausen stinkt’s“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Erweiterung der Wiesenhof-Schlachthofes in Niederlehme, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen, zu verhindern. 

Die zum Wiesenhof-Konzern (PHW-Gruppe) gehörende “Märkische Geflügelhof Spezialitäten GmbH” plant, die Schlachtkapazität von ursprünglich 120.000 auf 230.000 getötete Tiere pro Tag zu erweitern. In der Vergangenheit hatte Wiesenhof bereits nachweislich eigenmächtig die Kapazität auf 160.000 Tiere pro Tag erhöht und dafür - trotz starker Proteste aus der Bevölkerung und einer gerichtlich erzwungenen Produktionsdrosselung - Ende 2018 nachträglich die Genehmigung erhalten. Doch damit nicht genug: Aktuell soll die Kapazität sogar auf 230.000 Hähnchen pro Tag aufgestockt werden.
 
Ein derartiger Mega-Schlachthof bedeutet Massentierhaltung und Tierleid pur: Schnellwachsende Hochleistungshähnchen werden in Wiesenhofs Tierfabriken in wenigen Wochen schlachtreif gemästet, in Lastwagen gequetscht und industriell im Sekundentakt geschlachtet. Im trockenen Brandenburg verbraucht bereits die Schlachtung allein über 1 Mio. Liter Wasser am Tag. Abgesehen von Lärm, Emissionen, Gestank und dem massenhaften Zulieferverkehr steigt mit jeder Schlachtung das Risiko der Ausbreitung gefährlicher Keime und das Infektionsrisiko hinsichtlich gefährlicher Krankheiten sowohl für die AnwohnerInnen, als auch für die oft unter prekären Verhältnissen arbeitenden Beschäftigten.    
 
Unterstützt wird die Bürgerinitiative, deren Gründungsmitglieder überwiegend lokal betroffene Bürgerinnen und Bürger aus Niederlehme, Neue Mühle und Zernsdorf sind, von den Freien Wählern Königs Wusterhausen, dem Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen, Germanwatch e.V., dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Bund Naturschutz in Deutschland (BUND), der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Robin Wood und der Initiative „Tierfabriken-Widerstand“ sowie von Mitmenschen, denen Menschen- und Tierwohl gleichermaßen am Herzen liegen und sich für eine gesunde Entwicklung der Stadt Königs Wusterhausen und der Region einsetzen.
 
Der NABU Brandenburg nutzt als klagefüherender Verband im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die ihm als Umweltverband zustehenden Rechtsmittel und versucht zusammen mit der Bürgerinitiative und UnterstützerInnen über Einwendungen, Widersprüchen und Klagen die Schlachthoferweiterung auf gerichtlichem Wege zu verhindern. Wir sammeln hier finanzielle Unterstützung, um die Anwaltskosten im Genehmigungsverfahren zahlen zu können. 
 
Sollten im Erfolgsfall die Kosten anders getragen werden, dann werden wir die eingesammelten Spendengelder für weitere Schritte gegen die Erweiterung von Wiesenhof in KW verwenden oder sie alternativ dem Nabu Brandenburg e.V. für Tier- und Naturschutzprojekte zukommen lassen. 


Zuletzt aktualisiert am 17. Juli 2020