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Unterstütze unser Zahnhygieneprogramm im Slum von Buenos Aires

Buenos Aires, Argentinien

Unterstütze unser Zahnhygieneprogramm im Slum von Buenos Aires

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Die Apotheker ohne Grenzen arbeiten im Slum von Buenos Aires in einem Zahnhygieneprojekt mit mehr als 500 Kindern in Kindergärten und Grundschulen. Durch die frühe Aufklärung über Zahngesundheit können die späteren Jobchancen erhöht werden.

Stefanie P. von Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V.Nachricht schreiben

Mehr als 500 Kinder im Zahnhygieneprogramm im Slum von Villa Zagala in Buenos Aires, Argentinien
 
Zahnhygiene ist besonders wichtig, denn ohne Zähne haben die Kinder später wenig Chancen im Leben. 
 
In den Elendsvierteln wird zuckerreich gegessen: das stillt schnell den Hunger und ist billig. Da die Menschen keine Kenntnisse zu Zahnpflege haben, haben schon Kleinkinder viele Karies und zerstörte Milchzähne. Das bedeutet Dauerinfektionen, ständige Schmerzen, die zu vielen Fehltagen in der Schule führen und wenig Chancen auf einen Job, wenn einem Jugendlichen auch nur einige Zähne fehlen. Ohne Zähne keine formelle Arbeit. Ohne formelle Arbeit kein Weg aus der Armut.
 
Die Apotheker ohne Grenzen (AoG) arbeiten mit Unterstützung der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte im Slum in einem Zahnhygieneprojekt in vier Kindergärten und einer Grundschule.
 
AoG hat zuerst eine Apotheke in dem Health Center des Slums aufgebaut, etwa 25.000 Einwohner gehören zu dessen Einzugsgebiet. Seitdem die zuverlässige Arzneimittelversorgung mit ehrenamtlichen argentinischen Apothekerinnen sichergestellt, findet das Gesundheitszentrum großen Zulauf. Die Patienten kommen wegen eines akuten Problems, wissend, dass sie nun auch das benötigte Arzneimittel erhalten werden. Sie bringen auch ihre Kinder, weil sie in der Apotheke die Eisentropfen, Vitamine oder das benötigte Antibiotikum erhalten. Ärztin, Frauenärztin oder Kinderärztin nutzen diese Gelegenheit und schicken vor allem die Kinder dann gleich weiter zur Zahnärztin. So muss diese nicht nur Zähne ziehen (die sonst übliche Arbeit, man kommt erst, wenn „es weh tut“ und oft ist es dann zu spät), sondern kann am Erhalt der Zähne arbeiten. 
 
500 Kinder aus Grundschule und Kindergärten des Einzugsbereichs sind nun im Zahnhygieneprogramm. Zudem arbeitet AoG mit Zahnärztin und Hebamme an der rechtzeitigen richtigen Zahnpflege für die Babys, die von ihren Müttern zu den Kontrollen ins Gesundheitszentrum gebracht werden.
 
Mehrmals pro Jahr gehen Zahnärztin und Apothekerin in die Kindergärten und Schulen. Es gibt Zahnbürsten, Zahnpasta und immer wieder Schulungen. Mit einem Gebissmodell lernen die Kinder spielerisch den richtigen Umgang mit Zahnbürsten, das richtige Putzen. Mit Zahnfärbetabletten können die Kinder „den Schmutz“ (Plaque) sichtbar machen und ihr Putzverhalten selber kontrollieren. Durch kleine Experimente sehen sie, welchen Einfluss z.B. Säure aus Nahrungsmitteln oder Getränken auf den Zahnschmelz hat.

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