Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Eine Solaranlage für eine Krankenstation in West Kamerun

Fondjomekwet, Kamerun

Eine Solaranlage für eine Krankenstation in West Kamerun

Fill 100x100 bp1491482966 betterplace startbild

Im Dorf Fondjomekwet im Westen Kameruns wollen wir eine Krankenstation mit einer Solaranlage ausrüsten. Diese soll helfen, Impfstoffe zu kühlen und die Geburtsvor- und -nachsorge sowie die Betreuung Gebärender auf stabilere Füße zu stellen.

Laura S. von Allgemeinbildung - Natur Mensch Technik e.V.Nachricht schreiben

Im ländlichen Kamerun ist die Müttersterblichkeit 100 mal höher als in Deutschland und eine der höchsten auf der ganzen Welt: bei 7 von 1000 Geburten kommt es zu Komplikationen, bei denen die Gebärende stirbt. Darüber hinaus ist die allgemeine Versorgung der Bevölkerung mit Infrastruktur sehr schlecht: Ein Arzt / eine Ärztin muss sich im Schnitt um 10'000 PatientInnen kümmern und nur 14 % der Menschen in den Dörfern haben zuverlässigen Zugang zu Strom. 

Im Westen Kameruns arbeitet die Kleinbauernkooperative GIC Sondason (www.gicagenda21.com) daran, durch den Anbau und Vertrieb ökologisch erzeugter Lebensmittel die Situation der Menschen in den Dörfern zu verbessern. Unter anderem exportieren sie Bio-Kaffee, -Bohnen und -Trockenfrüchte nach Europa und machen ihre Arbeit über die Bio-Fairtrade-Firma Utamtsi (www.utamtsi.com) bekannt. 

In dem Dorf Fondjomekwet hat GIC Sondason auch die Errichtung einer Krankenstation im Dorfzentrum erreicht. Ein Arzt hält mindestens einmal in der Woche eine Sprechstunde ab und eine ausgebildete Krankenschwester kümmert sich rund um die Uhr um die PatientInnen. Ein Großteil der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft und ist daher auf körperliche Gesundheit für die tägliche Arbeit angewiesen. Auch ein einfacher Kreißsaal steht zur Verfügung, in dem werdende Mütter betreut werden können. Auch die äußerst wichtige Geburtsvor- und -nachsorge findet hier statt und Impfungen werden ausgegeben. 

Um die Krankenstation zuverlässig mit Strom zu versorgen, wollen wir gemeinsam mit GIC Sondason eine Solaranlage mit Batteriespeicher auf dem Dach der Krankenstation installieren. So nah am Äquator sind die Bedingungen für Solarenergie ideal! Tagsüber kann mit nur wenigen Modulen so viel Strom in die Batterie eingespeist werden, dass auch nachts noch genug für die Beleuchtung oder Geburtshilfe zur Verfügung steht. Besonders die Kühlung von Impfstoffen ist von großer Wichtigkeit, da diese bei Unterbrechung der Kühlkette schnell wirkungslos werden.

Der Bau von sogenannten „Inselanlagen“, also Solaranlagen ohne Netzanschluss aber mit Batteriespeicher, ist in Afrika zum Erfolgsmodell geworden und viele Solarfirmen haben sich genau auf diese Anwendung spezialisiert und bieten zuverlässige Lösungen aus einer Hand an. Um die geplante Solaranlage zu finanzieren, suchen wir noch tatkräftige SpenderInnen!

Die geplante Solaranlage soll als Pilotprojekt im Dorf dienen, um die Bevölkerung in Kontakt mit Erneuerbaren Energien zu bringen. Bei einer erfolgreichen Nutzung könnte das Projekt erweitert werden, um auch Privathaushalte oder kleine Betriebe mit sauberer Energie zu versorgen.