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Hungersnot in Afrika

Hargeysa, Somalia

Hungersnot in Afrika

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Hungersnot: 13 Millionen Menschen in Südsudan, Somalia oder dem Nordosten Nigerias sind einem akuten Nahrungmittelmangel ausgesetzt. Aber auch in vielen weiteren Ländern besteht für Millionen von Menschen Ernährungsunsicherheit.

M. Weber-Kopal von Deutsches Rotes Kreuz e.V.Nachricht schreiben

Wenn der Hunger das Leben bedroht
„Hungersnot“, dieses Wort beschwört zwangsläufig Bilder von abgemagerten und ausgezehrten Menschen herauf, die um ihr Überleben kämpfen. So sind über 13 Millionen Menschen in Südsudan, Somalia oder dem Nordosten Nigerias einem akuten  Nahrungmittelmangel ausgesetzt. Aber auch in vielen weiteren Ländern besteht für Großteile der Bevölkerung Ernährungsunsicherheit. Die Vereinten Nationen haben für mehrere afrikanische Länder und den Jemen, wo weitere 17 Millionen Menschen von einer Ernährungsunsicherheit bedroht sind, eine Hungersnot erklärt.

Nach ausgebliebenen Regenfällen seit dem Jahr 2015 ist die Lebensgrundlage der Menschen in Somalia weiter durch akute Dürre bedroht. Die Trockenheit ist mittlerweile so schlimm, dass der Zugang zu sicherem Wasser immer schwieriger wird und ein Großteil der Viehherden verendet ist. Ernten bleiben aus und Lebensmittel- und Trinkwasserpreise steigen. Häufig treten Krankheiten wie Lungenentzündung, Hautkrankheiten, Diarrhöe, Typhus und akute Unterernährung auf.  Die Lage verschärft sich weiter.  Rund drei Millionen Menschen in Somalia sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen (Angaben des FSIN). 

Das DRK leistet akute Nothilfe und unterstützt den Somalischen Roten Halbmond darin, in den Bereichen Wasser, Hygiene, Ernährungssicherung und Gesundheitsversorgung zu helfen. Unsere Nothilfeprojekte in den Regionen versorgen die betroffenen Menschen mit Grundnahrungsmittel, sauberem Trinkwasser, und bieten vorbeugend Schutz und medizinische Versorgung. Im Fokus unserer Arbeit sind in erster Linie Kinder und ihre Mütter, die oftmals am stärksten von Mangelernährung und Hungersnot betroffen sind.

In Somalia unterstützen wir die Bevölkerung sowohl mit Nothilfeprojekten während Dürreperioden zur Sicherung der Lebensgrundlage als auch mit langfristiger und nachhaltiger Hilfe zur Selbsthilfe und Stärkung der Resilienz. Beispielsweise unterstützen wir hier klimaangepasste Landwirtschaftsmaßnahmen oder den Bau von Brunnen und dem Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Region: u.a. in West Maroodi Jeex und West Awdal in Somaliland, Somalia