Finanziert Pocket Project: Stipendien für Kollektives Trauma Training mit Thomas Hübl

Jerusalem, Israel

Finanziert Pocket Project: Stipendien für Kollektives Trauma Training mit Thomas Hübl

Fill 100x100 bp1489147040 logo facebook

Das Pocket Project zielt auf die Aufarbeitung, Erforschung und Integration kollektiven Traumas. Stipendien sollen Menschen aus ehemaligen und aktuellen Krisengebieten das "Training in Collective and Intergenerational Trauma Integration" ermöglichen

J. Droege von Sharing the Presence e. V. Nachricht schreiben

Wie wirken sich massive soziale Krisen, wie die Apartheid, der Holocaust, Sklaverei, jahrzehntelange Konflikte im Mittleren Osten und Kolumbien oder Jahrhunderte andauernde Geschlechterungleichheit aus? Wie bauen wir Gesellschaften wieder auf im Schatten unsagbarer Gräueltaten? Wie formt das Trauma im kollektiven Unbewussten unsere Gehirne, unsere Körper, unsere Psychen, unsere Beziehungsfähigkeit und die, nachfolgender Generationen? Psychologen, Neurologen und Epigenetiker, unter anderen, finden immer mehr Antworten auf diese Fragen. Das Pocket Project zielt auf die Bündelung dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse mit der Weisheit Jahrhunderte alter mystischer Traditionen. 
 
Wie können wir also kollektive Gesundheit und Wohlbefinden herstellen im Nachgang verheerender Krisen? Diese Frage treibt die Mission des Pocket Projects an, den Teufelskreis sich wiederholenden kollektiven Traumas zu unterbrechen und schließlich dessen Auswirkung auf unsere globale Kultur einzudämmen und zu integrieren
 
Unser “Training in kollektiver und intergenerationaler Trauma Integration” befähigt Prozessbegleiter zur kollektiven Heilungsarbeit in multiplen Kontexten. Sie:
 
·      entwickeln ein neues Verständnis kollektiven Traumas und seiner Wirkung
·      bauen Heilungs- und Integrationskompetenzen aus
·      erkunden die Begleitung von Großgruppenprozessen
 
Trainingsleiter Thomas Hübls fünfzehnjährige Erfahrung mit der kollektiven Trauma-Prozessbegleitung fließen in das Training ein.  
 
Bislang haben wir 80 Trainingsbewerbungen aus 30 Ländern erhalten. Unser Wunsch ist es, besonders in ärmeren Gegenden der Welt effektiv zu sein, die erheblichen sozialen Konflikt erfahren (haben). Mit dieser Kampagne möchten wir mindestens sechs KandidatInnen aus Ländern wie DR Kongo, Kolumbien und Namibia mit einem Stipendium unterstützen. Die aktuellen Kandidaten und ihr Wirkungsfeld stellen wir euch unter “Neuigkeiten” vor. 
 
Ausgebildete Prozessbegleiter übernehmen erweitere Leadership-Rollen in ihren Gemeinschaften in konfliktgeprägten Gegenden. Sie lenken hierbei die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen kollektiven Traumas und dessen Integration. Sie sind außerdem befähigt, “Pocket Groups” lokaler, multidisziplinärer Experten zur kollektiven Trauma-Integration zu gründen. Mit deiner Spende für ein Trainingsstipendium trägst Du somit potentiell zur Heilung ganzer Gemeinschaften bei. 
 
Das Stipendium deckt die Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten der Stipendiaten für die zwei fünftägigen vor-Ort Trainings in Israel 2017/2018. Die Kursgebühr entfällt zugunsten eines symbolischen Beitrages nach Möglichkeit der Kandidatinnen. Das weitere Training findet online statt.