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Notruf Jemen: Hunger und Cholera bedrohen Menschenleben

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Aktuell gilt der Jemen als die schlimmste humanitäre Katastrophe weltweit. Bitte helfen Sie uns, diese Hilfe schnellstmöglich auszuweiten und Hunger und Cholera vor Ort zu bekämpfen!

S. Nicolai von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.Nachricht schreiben

Jemen ist das ärmste Land im Nahen Osten. Seit dem Beginn des Bürgerkrieges 2015 ist die Lage für die Zivilbevölkerung vor Ort dramatisch: 

  •  75 Prozent der Bevölkerung, fast 22,3 Millionen Menschen, brauchen dringend Hilfe, für 11,3 Millionen Menschen ist die Lage lebensbedrohlich.
  • 3,3 Millionen Menschen sind im Land vor Kämpfen auf der Flucht.
  • 27,4 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, Wasser- und Sanitäranlagen.
  • Mehr als 3,25 Millionen junge Frauen sind akuten Gesundheits- und Schutzrisiken ausgesetzt.
  • Zwei Drittel der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
  • Sieben Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht. 

Die Schließung der Grenzen und Blockade der See- und Flughäfen im vergangenen Jahr bedeutete, dass noch weniger der lebenswichtigen und dringend benötigten Hilfslieferungen die Notleidenden erreichten. Diese Lieferengpässe haben die ohnehin schon massive Hungerkrise und die weitverbreitete Unterernährung bei Kindern verschlimmert. Seit mittlerweile drei Jahren ist der Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa für den kommerziellen Flugverkehr geschlossen. Es landen dort mehr Bomben als Passagiere. Seit August 2017 sind rund 10.000 Jemeniten gestorben, weil sie für wichtige medizinische Behandlungen nicht ins Ausland reisen konnten.

Weiterhin ist die Durchfallerkrankung Cholera, die besonders für geschwächte Körper lebensgefährlich ist, auf dem Vormarsch. CARE bereitet sich aktuell auf die dritte große Cholera-Welle vor. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet von fast 4 Millionen Fällen mit Cholera-Verdacht im Jemen, die Zahl steigt täglich. Etwa 2.200 Menschen sind bereits an der Krankheit gestorben

Diese Epidemie trifft das Land zu einer Zeit, in der die Institutionen, die für die Bereitstellung von Gesundheitsversorgung, Wasser und Hygiene verantwortlich sind, am Rande des Zusammenbruchs stehen. Nach mehr als drei Jahren des Konflikts sind nur noch weniger als die Hälfte der Einrichtungen funktionsfähig.

CARE ist eine der wenigen Hilfsorganisationen, die trotz des Bürgerkriegs im Jemen weiter Hilfe leisten. Wir unterstützen Familien mit Lebensmitteln und Bargeld und stellen sauberes Wasser in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen bereit, setzen Wasserquellen instand und verteilen Hygiene- und Cholera-Kits, um weitere Infektionen zu verhindern.

Aktuell gilt der Jemen als die schlimmste humanitäre Katastrophe weltweit. Bitte helfen Sie uns, diese Hilfe schnellstmöglich auszuweiten und Hunger und Cholera vor Ort zu bekämpfen! 

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