Deutschlands größte Spendenplattform
Wir von betterplace.org wünschen frohe Weihnachten –  und bitten Dich um Unterstützung!

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Rechte „Gruppe Freital“ vor Gericht: Unterstütze die Prozessdokumentation

Dresden, Deutschland

Rechte „Gruppe Freital“ vor Gericht: Unterstütze die Prozessdokumentation

Fill 100x100 default

Anfang März startet in Dresden der Prozess gegen die rechte „Gruppe Freital“ wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes. Ihre Spenden unterstützen eine regelmäßige unabhängige Beobachtung und Dokumentation des Prozesses.

Andrea H. von RAA Sachsen e.V.Nachricht schreiben

Ihre Spenden unterstützen eine unabhängige Beobachtung und Dokumentation des Prozesses.
 
Am 7. März 2017 startet vor dem Oberlandesgericht in Dresden der Prozess gegen die rechte „Gruppe Freital“ u.a. wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes in vier Fällen. Der Prozess ist von großer Bedeutung für die Aufarbeitung der rechten und rassistischen Anschläge in Freital. 2015 registrierten die Beratungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt so viele Angriffe in Sachsen, wie noch nie. Die Stadt Freital war ein Schwerpunkt. 

Laut Anklage der Bundesanwaltschaft sollen die acht Angeklagten 2015 Sprengstoffanschläge in Freital und Dresden verübt haben. Die Anschläge galten Wohnungen von Geflüchteten, dem Auto eines Stadtrates, dem Büro der Linken sowie einem alternativen Hausprojekt. Informationen zu den einzelnen Taten finden Sie in unserer Chronik.
 
Warum bedarf es einer unabhängige Dokumentation?
 
Von den Taten der „Gruppe Freital“ waren viele Menschen betroffen, ob direkt oder indirekt: Geflüchtete, Unterstützer*innen, politisch aktive Menschen. Sie alle haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, wie der Prozess verläuft, ohne selbst immer vor Ort sein zu müssen. An zwei bis drei Tagen pro Woche wird verhandelt und vor Herbst 2017 kein Urteil erwartet. Das journalistische Interesse wird erfahrungsgemäß nachlassen. 
 
Wir wollen informieren, dokumentieren und Fragen klären:

Wie konnte sich nach dem „NSU“ erneut eine Gruppe bilden, die potentiell tödliche Anschläge verübte?
 
Wie haben sächsische Behörden die Gefahr der „Gruppe Freital“ eingeschätzt? Sie standen in der Kritik zu spät reagiert zu haben. Außerdem soll mindestens ein Polizist Informationen über Ermittlungen an Mitglieder der Gruppe weitergegeben haben.

Wir werden nach jedem Prozesstag eine Zusammenfassung sowie in regelmäßigen Abständen eine Übersetzung in Arabisch und Tigrinya auf unserer Homepage veröffentlichen.