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Eine Wanderausstellung gegen die "Alternative für Deutschland" unterstützen

Berlin, Deutschland

Eine Wanderausstellung gegen die "Alternative für Deutschland" unterstützen

Die AfD als Partei der Bewegung

T. Willms
T. Willms schrieb am 17.05.2017

„Fundamentaloppositonelle Bewegungsfraktion“ - mit diesem von Björn Höcke geprägten Wortungetüm ist der zentrale innere Widerspruch der „Alternative für Deutschland“ und mit ihr des ganzen völkisch-nationalistischen Milieus zum Ausdruck gebracht worden.

Man will beides zugleich sein: Teil des parlamentarischen Systems mit allen seinen Möglichkeiten, gleichzeitig die Partei eben gegen dieses System.

Das Gründungspersonal der AfD um Bernd Lucke wollte 2013 um alles in der Welt verhindern, dass ihre neue Partei als „NPD light“, neofaschistisch oder „rechtsextrem“ gilt. Die historische Schuld des deutschen Faschismus und die Erinnerung an seine unfassbaren Verbrechen sind bis heute ein wesentliches Hindernis dafür, sich „ganz frei“ zu Nationalismus, Autoritarismus und Rassismus bekennen zu können.

Das extrem rechte Wählerpotential von 15% bis 20 % - in immer neuen Untersuchungen seit Anfang der 1980er Jahre belegt – zeigt sich mit den sich bereits verfestigenden AfD-Wahlerfolgen der letzten Jahre in nie dagewesener Deutlichkeit.

Extrem rechts sein zu wollen, aber nicht als solches zu gelten, das war mit dem herbeiströmenden  Parteivolk nicht auf Dauer zu machen.  Auf Bernd Lucke folgte Frauke Petry, die im Pakt mit noch weiter rechts stehenden Funktionären 2015 dafür sorgte, dass sich die AfD bis zur Kenntlichkeit zu verändern begann.

2017 sorgten die von Petry gerufenen Geister um Höcke und Gauland dafür, dass Deutschland das bekommt, was in vielen europäischen Ländern bereits Alltag ist. Und doch ist etwas anders als in den Niederlanden oder Dänemark. Deutschland ist nicht nur das Land der historischen Haupttäter, sondern heute ökonomisch, politisch und in Zukunft vielleicht auch militärisch die führende Macht Europas. Die Vorstellung, dass dieses Deutschland von einer AfD mitregiert werden könnte, ist unerträglich.

„Mehr Verantwortung“ zu übernehmen heißt deshalb nicht, noch mehr deutsches Militär in alle Richtungen des Globus zu senden, sondern hier bei uns den Aufstieg der AfD in ihrer immer deutlicheren völkisch-nationalistischen Form zu behindern und zu verhindern.

Die Ausstellung „Der Arm der Bewegung“ beschreibt und kritisiert die sich aus den  Widersprüchen der AfD ergebende Dynamik und insbesondere die Beziehungen der Partei, ihrer Funktionäre und Mitglieder in eine breite völkische Bewegung in Deutschland.



Ausleihbedingungen

Die Ausstellung (11 Roll-Ups im Format 85 cm x 200 cm) kann bei der VVN-BdA ausgeliehen werden. Die Roll-Ups können mit DHL versandt werden.Die Ausleiher tragen die Versandkosten. Ein Beitrag zur Refinanzierung der Ausstellung ist wünschenswert.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse entsprechend folgender Liste an unsere Landesvereinigungen:

Hamburg: hamburg@vvn-bda.de
Schleswig-Holstein: sh@vvn-bda.de
Berlin: berlin@vvn-bda.de
Hessen: hessen@vvn-bda.de
Nordrhein-Westfalen: nrw@vvn-bda.de
Bayern: LV-Bayern@vvn-bda.de
Nürnberg: http://nuernberg.vvn-bda.de/kontakt/

Übriges Bundesgebiet: bundesbuero@vvn-bda.de, Tel.: 030-5557-9083-2

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