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"herbei, herbei..." Gesundheit in eigener Hand

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Kinder und Jugendliche lernen kochen und sich gesund zu ernähren. Vom gemeinsamen Einkauf, Frühstück zubereiten, Mittagessen kochen, Tisch decken, Aufräumen, Hygiene

K. Spitzl von Kinderhaus Luise Winnacker e.V. Nachricht schreiben

"herbei, herbei...gekocht ist der Brei"  - Gesundheit in eigener Hand

Es ist uns ganz wichtig, dass die Kinder selbst kochen lernen und auch erleben, wie wohltuend das gemeinsame Essen in  liebevoller Atmosphäre am schön gedeckten Tisch ist.
 
Jeden Vormittag bereiten einige Kinder, zusammen mit dem Koch das Frühstück und Mittagessen für alle zu. Zu den Aufgaben gehören auch die Planung, was gekocht werden soll, Mithilfe beim Einkauf, Decken des Tisches, Aufräumen der Küche.

Es finden sich immer Freiwillige für die Küche, denn die Kinder lieben "ihren" Koch, der immer die Ruhe bewahrt. Beim Arbeiten in der kleinen Gruppe, gibt es Zeit für Gespräche und es gibt viele Gelegenheiten etwas zu lernen. Lebensnah lernen - wenn verteilt, gewogen, abgemessen werden muss, etwas aufschreiben oder lesen, neue Lebensmittel kennen lernen.
Und wenn dann die Gruppe applaudiert, breitet sich ein Strahlen auf den Gesichtern aus, 
Freude über das Erfolgserlebnis. Die Erfahrung machen: ich kann etwas, ich habe etwas geschafft, ich habe etwas zum Gelingen unseres Vormittags beigetragen. Wertschätzung erfahren

Für viele, der von uns betreuten Kinder ist die Versorgung  mit gesunden Mahlzeiten ein grundsätzliches  Problem. Gemeinsame Essenszeiten gibt es so gut wie gar nicht. Hier und da bekommen die Kinder etwas Geld, um sich vor oder nach der Schule irgendetwas zu kaufen. Selbst können die Kinder kaum einfachste Mahlzeiten zubereiten, da sie keine Übung im  Umgang mit Lebensmitteln haben. Auch beobachten wir zunehmend einen  Mangel an Hygiene-Basiswissen und legen auch hier Wert  auf Wissensvermittlung und Anwendung. 

Besonders hervorheben möchten wir, dass wir aufgrund des hohen Migrationsanteils und unserer Zielsetzungen von Integration und Inklusion einen muslimischen Koch für die Leitung des Projektes ausgewählt haben. Er lebt seit langem in Deutschland, ist integriert und hat Erfahrungen im Umgang mit schwierigen Kindern. Dadurch leistet er einen besonders erfolgreichen Beitrag zur Integration muslimischer Jungen. Zusätzlich ist er Träger des „Schwarzen Gurtes“ und Taekwando-Trainer, hat also auch aus diesem Grund gerade für die Jungen Vorbildfunktion und genießt ihren Respekt.

Das Kinderhaus ist ein außerschulischer Lernort für Lebens- und Sozialkompetenz.
Wir setzten uns seit 20 Jahren engagiert, erfolgreich und innovativ ein: 
1. Für Bildungswachstum in unserer Gesellschaft, gerechte Bildungschancen und Wertschätzung aller Kinder und ihrer vielfältigen Potentiale. Dazu unterstützen wir insbesondere sozialbenachteiligte Kinder- und Jugendliche und Flüchtlingskinder.
2. Eine Verbesserung der Lehrerausbildung mit dem Ziel Lehrer-Persönlichkeitsentwicklung und pädagogische Handlungskompetenz. Dazu bieten wir ein praxisorientiertes „teacher training“ für Lehramtsstudenten an, in Kooperation mit Wuppertaler Förder- und Brennpunktschulen. 


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