Deutschlands größte Spendenplattform

Spenden für die Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont

Landkreis Hameln-Pyrmont, Deutschland

Eine Wärmebildkamera unter einer Drohne hilft der Feuerwehr bei der Suche nach vermissten Personen: Die Körperwärme kann zum Auffinden im unwegsamen Gelände genutzt werden, da sie sich von der kalten Umgebung deutlich abhebt

J. Grabandt von Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont
Nachricht schreiben

Nachdem wir zuletzt 2017 um Eure Unterstützung bei der Finanzierung gebeten haben, wenden wir uns heute erneut mit der Bitte um Mithilfe an Euch.
 
Zum Ende des Jahres 2017 konnten wir durch Eure vielen kleinen und einigen größeren Spenden eine Wärmebildkamera für unsere Drohne beschaffen.
 
Seit dem ist viel passiert: In den Jahren 2018 und 2019 wurden wir im Durchschnitt zu 3 Einsätzen pro Monat alarmiert. Bei rund der Hälfte dieser Einsätze leistete die Wärmebildkamera (z.B. bei Personen- / Tiersuchen oder Wald- / Flächenbränden) gute Dienste. Die andere Hälfte der Einsätze konnte mit einer Normalbildkamera (z.B. bei Einsätzen auf Gewässern) abgedeckt werden.
 
Anfang 2020 konnte unsere vorhandene zweite Drohne mit einer zweiten Wärmebildkamera ausgerüstet werden. Diese verfügt über eine Auflösung von 320 x 240 Wärmebildpunkten und somit die 4fache Auflösung der 2017 angeschafften ersten WBK mit 160 x 120 Wärmebildpunkten.
 
Die technische Entwicklung hat inzwischen WBK mit einer Auflösung von 640 x 512 Wärmebildpunkten für den Einsatz unter einer Drohne hervorgebracht, was eine weitere Vervierfachung der Auflösung bedeutet.
 
Warum ist die Auflösung so entscheidend?
 
Bei einer Wärmebildkamera, die im Falle eines Gebäudebrandes im Innenangriff mitgeführt wird, befindet sich die Kamera (z.B. bei der Suche nach einer bewusstlosen Person in einem verqualmten Raum) relativ dicht an dem zu suchenden Objekt. Hier können die Umrisse der Person gut dargestellt werden und nehmen ca. 30 bis 50% der Bildfläche ein.
 
Bei einer Personensuche aus der Luft fliegen wir in der Regel in einer Höhe von ca. 50 Meter und schauen mit der Kamera voraus, so dass sich ein Abstand von Kamera zu gesuchter Person von bis zu 100 Metern ergeben kann (Pythagoras lässt grüßen!). Dabei ist das gesuchte Objekt nur wenige helle Pixel des gesamten Bildes groß. Je höher die Auflösung, desto eher kann man aus dem „Pixelbrei“ eine Kontur und somit einen Menschen entdecken. Je länger der Mensch am Boden liegt, desto mehr nimmt er die Temperatur der Umgebung an und ist umso schwieriger zu entdecken.
 
Trotz sorgsamem Umgang mit den uns zur Verfügung gestellten Geldmitteln und unter Einbeziehung des Budgets für das Jahr 2021 haben wir eine Finanzierungslücke von 1.500,- Euro, die wir mit Eurer Hilfe schließen möchten.
 
Jeder Betrag hilft, denn wenn jeder von Euch nur einen oder zwei Euros bereitstellen würde, wäre die Anschaffung in den ersten beiden Monaten 2021 für uns gesichert.