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Spenden für die Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont

Ein Projekt von Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont
in Landkreis Hameln-Pyrmont, Deutschland

Eine Wärmebildkamera unter einer Drohne hilft der Feuerwehr bei der Suche nach vermissten Personen: Die Körperwärme kann zum Auffinden im unwegsamen Gelände genutzt werden, da sie sich von der kalten Umgebung deutlich abhebt

J. Grabandt
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Über das Projekt

Nachdem wir zuletzt 2017 um Eure Unterstützung bei der Finanzierung gebeten haben, wenden wir uns heute erneut mit der Bitte um Mithilfe an Euch.
 
Zum Ende des Jahres 2017 konnten wir durch Eure vielen kleinen und einigen größeren Spenden eine Wärmebildkamera für unsere Drohne beschaffen.
 
Seit dem ist viel passiert: In den Jahren 2018 bis 2021 wurden wir im Durchschnitt zu 2 bis 3 Einsätzen pro Monat alarmiert. Bei rund der Hälfte dieser Einsätze leistete die Wärmebildkamera (z.B. bei Personen- / Tiersuchen oder Wald- / Flächenbränden) gute Dienste. Die andere Hälfte der Einsätze konnte mit einer Normalbildkamera (z.B. bei Einsätzen auf Gewässern) abgedeckt werden.
 
Die technische Entwicklung hat inzwischen WBK mit einer Auflösung von 640 x 512 Wärmebildpunkten für den Einsatz unter einer Drohne hervorgebracht, was eine weitere Vervierfachung der Auflösung bedeutet.
 
Warum ist die Auflösung so entscheidend?
 
Bei einer Wärmebildkamera, die im Falle eines Gebäudebrandes im Innenangriff mitgeführt wird, befindet sich die Kamera (z.B. bei der Suche nach einer bewusstlosen Person in einem verqualmten Raum) relativ dicht an dem zu suchenden Objekt. Hier können die Umrisse der Person gut dargestellt werden und nehmen ca. 30 bis 50% der Bildfläche ein.
 
Bei einer Personensuche aus der Luft fliegen wir in der Regel in einer Höhe von ca. 50 Meter und schauen mit der Kamera voraus, so dass sich ein Abstand von Kamera zu gesuchter Person von bis zu 100 Metern ergeben kann (Pythagoras lässt grüßen!). Dabei ist das gesuchte Objekt nur wenige helle Pixel des gesamten Bildes groß. Je höher die Auflösung, desto eher kann man aus dem „Pixelbrei“ eine Kontur und somit einen Menschen entdecken. Je länger der Mensch am Boden liegt, desto mehr nimmt er die Temperatur der Umgebung an und ist umso schwieriger zu entdecken.
 
Dank Eurer Hilfe und Unterstützung konnte die Wärmebildkamera im Frühjahr 2021 angeschafft werden. Diese Wärmebildkamera haben wir oft im Einsatz, denn auch in 2021 lag der Schwerpunkt der Einsatztätigkeit wieder in der Suche von vermissten / abgängigen Personen. Wir möchten Euch daher bitten, uns weiter zu unterstützen, damit wir wertvolle Flugzeit durch die Anschaffung weiterer Flugakkus "gewinnen" können. Personensuchen finden in der Regel nachts und bei niedrigen Temperaturen statt. Ein Flugakku hält bei 20 Grad Celsius rund 30 Minuten Suchzeit, während er bei 0 Grad auf nur noch rund 15 Minuten kommt. Ihr kennt diesen Effekt von Eurer Autobatterie im Winter. Wir möchten also weitere Flug- und Suchzeit "kaufen" und ein Akku kostet rund 180,- Euro.

Jeder Betrag hilft, denn wenn jeder von Euch nur einen oder zwei Euros bereitstellen würde, wäre die Anschaffung für uns gesichert. Vielen Dank!