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Finanziert NEIN zu weiblicher Genitalverstümmelung! Schutz für Mädchen in Sierra Leone

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TERRE DES FEMMES unterstützt ihre Partnerorganisation AIM im Kampf gegen Genitalverstümmelung in Sierra Leone. Unter dem Motto „Schutz, Schule und Mediation“ werden Spenden gesammelt, mit denen mehr Mädchen unversehrt und selbstbestimmt leben können.

B. Hahn von TERRE DES FEMMES e. V.Nachricht schreiben

Amazonian Initiative Movement (AIM), eine langjährige Partnerorganisation von TERRE DES FEMMES (TDF), kämpft für ein Ende der weiblichen Genitalverstümmelung in Sierra Leone. 88% der Mädchen sind laut UNICEF davon betroffen. Ein Verbot gegen Genitalverstümmelung gibt es nicht - lediglich das Mindestalter wurde auf 18 heraufgesetzt. Genitalverstümmelung wird von einflussreichen „Frauengeheimbünden“ als Teil des Übergangsritus vom Mädchen- zum Frausein durchgeführt. Viele der beschnittenen Mädchen leiden ihr Leben lang unter den gravierenden Folgen des schmerzhaften Eingriffs. Manche von ihnen überleben ihn nicht!
AIM wurde 2003 von der Frauenrechtlerin Rugiatu Turay gegründet. AIM hat ein in Sierra Leone einzigartiges Schutzhaus errichtet. Dort finden 20 Mädchen Zuflucht vor einer drohenden Genitalverstümmelung, Zwangsheirat und häuslicher Gewalt. Gleichzeitig vermittelt AIM zwischen den Mädchen und ihren Familien. Aufklärungs- und Bildungsarbeit in den Gemeinden sind wichtig. AIM konnte bereits mehr als 60 Beschneiderinnen überzeugen, der schädlichen Praxis abzuschwören. 
 
Schutz, Schule, Mediation - damit mehr Mädchen unversehrt und selbstbestimmt leben können!
 
·      Schutz: TDF und AIM betreiben seit 2012 ein Schutzhaus für Mädchen in Lunsar, 80 km von der Hauptstadt Freetown. Flucht ist für viele Mädchen die letzte Option, wenn Bitten und Verhandlungen mit der Familie ins Leere laufen und sie zwangsverstümmelt werden sollen. Das Schutzhaus ist für 15 Mädchen angelegt. Meist wohnen 20 Mädchen dort und noch mehr warten auf Aufnahme. Das Schutzhaus muss dringend ausgebaut und instand gehalten werden. 30 Mädchen sollen dort ein sicheres Zuhause finden. 

·      Schule: Oft setzen die Eltern den Schulbesuch als Druckmittel ein – die Mädchen dürfen nur dann weiter zur Schule gehen, wenn sie sich beschneiden lassen. Damit sind die Mädchen nicht einverstanden. Alle Mädchen im Schutzhaus gehen weiter zur Schule. In Sierra Leone kostet der Schulbesuch Geld. 2017 benötigt AIM Unterstützung für das Schulgeld der fünf ältesten Mädchen im Schutzhaus. Sie sollen ihren Schulabschluss machen. Damit können sie einen Beruf erlernen und ihr eigenes Geld verdienen.

·      Mediation: AIM gewährt den Mädchen nicht nur Schutz, sondern spricht auch mit den Eltern - oft haben die Eltern Angst, ihre Töchter Schimpf und Schande auszusetzen, wenn sie sie nicht beschneiden lassen. Ein Mädchen, das sich nicht beschneiden lässt, bricht mit der Tradition. Und findet nur schwer einen Ehemann. Eltern Alternativen aufzuzeigen ist deshalb wichtig. Viele Mediationsgespräche haben Wirkung gezeigt: Eltern haben sich gegen eine Beschneidung entschieden und die Mädchen konnten nach Hause zurückkehren. 2017 soll es Mediationsgespräche mit mindestens 20 Eltern geben. 

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